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Es klappt immer noch. Auch nach drei Jahren Pause performt der 1. FC Heidenheim weiterhin.
Es klappt immer noch. Auch nach drei Jahren Pause performt der 1. FC Heidenheim weiterhin. - © Bundesliga/Getty Images/Sebastian Widmann
Es klappt immer noch. Auch nach drei Jahren Pause performt der 1. FC Heidenheim weiterhin. - © Bundesliga/Getty Images/Sebastian Widmann
2. Bundesliga

Heidenheim feiert Spektakel beim Comeback in die 2. Bundesliga

Nach drei Jahren in der Bundesliga ist der 1. FC Heidenheim zurück in der 2. Liga. Das Auftaktspiel zeigt, mit dem Absteiger ist zu rechnen.

So ein Auftakt nach drei Jahren Abstinenz ist immer etwas Schwieriges. Für den 1. FC Heidenheim 1846 wurde das Comeback in die 2. Bundesliga nach drei Jahren erstklassigem Fußball direkt zu einem Spektakel. Gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück war es mit drei Führungen ein Auf und Ab. Selbst mit dem 4:2 war die Messe noch nicht gelesen und es wurde nochmal spannend. 

Den Sieg haben sie am Ende mit 4:3 aber geholt. Für Trainer Frank Schmidt gibt es deswegen für das Spiel nächste Woche gegen Hertha BSC noch Platz zur Verbesserung: "Es gibt ein paar Dinge, die wir ablegen müssen, weil wir schießen nicht jede Woche vier Tore."

Der Jubel geht weiter

Einstand nach Maß

Einen großen Einfluss darauf, dass Heidenheim trotz drei Gegentreffern gewonnen hat, hatte Marcel Costly. Der Deutsch-Amerikaner hat gegen Osnabrück sein Pflichtspiel-Debüt gegeben und direkt mal eingeschlagen. Das erste Tor hat er vorbereitet, das zweite selbst gemacht und mit dem Assist zum 4:2 den Sieg klargemacht. 

Als der Transfer abgeschlossen wurde, gab es etwas Kritik an der hohen Ablösesumme, die Heidenheim nach Ingolstadt bezahlt haben soll. Diesen Kritiker dürfen nun erstmal verstummt sein, weiß Schmidt: "Heute hat er schon dran gearbeitet die Ablösesumme herunterzuspielen."

Budu Zivzivadze und Marcel Costly feiern das zwischenzeitliche 2:0 - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jani Pless

Alter Bekannter weiter stark

Aber nicht nur der Neuzugang hat seinem Verein geholfen, den spaktakulären Auftaktsieg nach Hause zu holen. Auch Budu Zivzivadze überzeugte und brachte seine Mannschaft ganz früh in Führung. Mit dieser guten Offsenive wird in dieser Saison auf der Ostalb viel möglich sein. 

Um über eine Endplatzierung zu reden ist es noch zu früh in der Saison. Der Kapitän Patrick Mainka hat aber schon einen Plan für die nächsten Wochen: "Du darfst bloß nicht in einen Negativstrudel reinrutschen, weil es gibt kein Mittelfeld. Wir sehen zu, dass wir am Anfang Punkte holen, Tuchfühlung nach oben haben und dann können wir oben angreifen." Der erste Spieltag für die Heidenheimer war somit vielversprechend.

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