
Der VfL Osnabrück ist zurück: Die 2. Bundesliga kann kommen
Nach dem Abstieg in die 3. Liga vor zwei Jahren ist der Wiederaufstieg des VfL gesichert. Weil Rot Weiss Essen nicht beim VfB Stuttgart II gewann, können die Niedersachen nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze gestoßen werden.
Die Party kann losgehen. Bereits vor einer Woche hatten die Lila-Weißen durch den Last-Minute-Sieg gegen Mitkonkurrent SC Verl mindestens die Teilnahme an der Relegation klar gemacht. Jetzt steht auch fest: Der VfL Osnabrück beendet die Saison in der 3. Liga auf einem der beiden vorderen Plätze und spielt somit nächste Saison wieder in der 2. Bundesliga.
Einer der Hauptgründe für den Aufstieg ist die starke Defensive der Mannschaft von Timo Schultz. Nur 28 Gegentore in bislang 35 Spielen musste sie hinnehmen. Auch 19 Spiele ohne Gegentor sind in der 3. Liga spitze.
Reicht es auch zur Meisterschaft?
Mit dem Aufstieg allein werden sich die Osnabrücker wohl aber nicht zufrieden geben. Aktuell stehen sie mit 73 Punkten an der Tabellenspitze. In den restlichen drei Spielen können sie sich sogar noch zur Meisterschaft schießen. Dann könnte sich der VfL zum dritten Mal – nach 2010 und 2019 – die Trophäe der 3. Liga in die Vitrine stellen.
Viel wichtiger wird den Verantwortlichen wohl aber die nächste Saison sein. Nach dem letzten Aufstieg im Jahr 2023 ging es im Folgejahr mit nur 28 Punkten als Tabellenletzter direkt wieder eine Liga tiefer. Generell war Osnabrück seit der Jahrtausendwende maximal zwei Jahre am Stück zweitklassig. Jetzt gilt es an die 80er- und 90er-Jahre anzuschließen, als die Niedersachen ganze acht Jahre am Stück in der 2. Bundesliga gespielt haben.
Zunächst kann an der altehrwürdigen Bremer Brücke aber erstmal gefeiert werden.










