
Ein Scorerpunkt alle 32 Minuten: Freiburgs Nati-Topscorer Manzambi einfach nicht zu stoppen!
Drei Treffer und eine Torvorlage in nur 129 Einsatzminuten: Johan Manzambi war bei der Schweiz trotz anfänglicher Jokerrolle in der Gruppenphase dieser Weltmeisterschaft der entscheidende Spieler. Auch beim 2:1 gegen Co-Gastgeber Kanada avancierte der Mittelfeldakteur des SC Freiburg zum Matchwinner.
Seinem Doppelpack beim 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina – der der "Nati" das Tor zum Weiterkommen nach dem enttäuschenden 1:1-Auftakt gegen Katar ganz weit aufstieß – ließ Manzambi bei seinem ersten WM-Startelfeinsatz einen Treffer und einen Assist folgen. Die Eidgenossen sicherten sich dadurch den Sieg in der Gruppe B sowie damit einen als Gruppendritter qualifizierten und somit zumindest vermeintlich machbaren Gegner im Sechzehntelfinale.

"Ich habe keine Worte"
Gegen Kanada zeichnete die FIFA Manzambi auch zum zweiten Mal in Folge als offiziellen Spieler des Spiels aus. "Ich habe keine Worte", erklärte der 20-Jährige zu seinem und dem Schweizer Lauf. "Es ist einfach sehr schön für uns alle."
Acht Tage hat die Nati nun Zeit, um sich auf die K.-o.-Runde vorzubereiten. Gelingt gegen einen Dritten ein weiterer Sieg, könnte im Achtelfinale etwa Mitfavorit Portugal warten – was für eine Chance zur Revanche sorgen würde, schmiss das Team um Superstar Cristiano Ronaldo die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bei der letzten Weltmeisterschaft doch in der Runde der letzten 16 mit einem 6:1 aus dem Turnier.
Manzambi erreicht sein Ziel
Manzambi schaute damals als Anhänger zu: "Ich war ein Fan – wollte einfach, dass die Schweiz gewinnt. Die nächste WM zu spielen, war damals ein Ziel."
Ein Ziel, das Manzambi bereits erreicht hat. Das nächste könnte die erste Nati-Teilnahme an einem Weltmeisterschafts-Viertelfinale seit 1954 sein.
