Der VfB Stuttgart hat es im Saisonfinale in die Relegation geschafft - © Getty / Christian Kaspar-Bartke
Der VfB Stuttgart hat es im Saisonfinale in die Relegation geschafft - © Getty / Christian Kaspar-Bartke
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Stuttgart sichert sich mit 3:0-Sieg über Wolfsburg das Ticket für die Relegation

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat das Minimalziel Relegation erreicht und somit den direkten Abstieg vermieden. Die Schwaben gewannen mit Interimstrainer Nico Willig gegen den VfL Wolfsburg mit 3:0 (1:0), der damit um die Qualifikation für das internationale Geschäft bangen muss.

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Routinier Gonzalo Castro (45.+1) gelang der Führungstreffer mit einem Distanzschuss, der vom Innenpfosten ins Tor prallte. Anastasios Donis (55.) erhöhte nach einem Konter auf 2:0, Daniel Didavi (83.) traf zum Endstand. Wolfsburg fand kein Mittel, um die durchaus verwundbare VfB-Defensive zu überwinden. Die Stuttgarter erhalten somit die Chance, am 23. und 27. Mai gegen den Tabellendritten der 2. Bundesliga die Rettung noch zu schaffen.

FANTASY HEROES: Daniel Didavi (15) | Anastasios Donis (13) | Gonzalo Castro (12)

Wolfsburg braucht am letzten Spieltag unbedingt einen Sieg, um die Europa League zu erreichen und Trainer Bruno Labbadia einen schönen Abschied zu bescheren.Insgesamt war das schwäbisch-niedersächsische Duell nichts für Feinschmecker.

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Beide Mannschaften zeigten nur selten gelungene Kombinationen. Gerade dem VfB steckte lange Zeit die Angst in den Gliedern, aber der VfL war eben nicht griffig und entschlossen genug, um das auszunutzen.

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VfB gegen VfL, das war auch der Vergleich zweier scheidender Trainer. Einerseits Willig, der zur kommenden Saison womöglich vom derzeitigen Kieler Coach Tim Walter ersetzt wird und wieder in den VfB-Nachwuchs rückt. Andererseits Labbadia, einst für eine ganze Weile auch VfB-Trainer, der trotz einer erfolgreichen Spielzeit für den Österreicher Oliver Glasner Platz machen muss.

Wasserschlacht: Benjamin Pavard (l.) und Renato Steffen duellieren sich im strömenden Regen von Stuttgart - imago images / DeFodi

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VfB-Profi Chadrac Akolo (9.) hatte die lange beste Gelegenheit, ehe Wölfe-Mittelfeldakteur Maximilian Arnold (44.) beinahe ein Kunststück gelungen wäre. Aus etwa 60 Metern überraschte er VfB-Torwart Ron-Robert Zieler, der Ball landete jedoch auf dem Netz.

Labbadia versuchte durch die Hereinnahme von Yunus Malli zur zweiten Halbzeit, dem Spiel eine Wende zu geben, doch echte Drangphasen blieben bis in die Schlussphase hinein aus. So geriet der VfB-Sieg nicht mehr in Gefahr.

SID

Spieler des Spiels: Anastasios Donis

Anastasios Donis bereitete das 1:0 vor und traf zum 2:0 selbst, brachte den VfB Stuttgart also auf die Siegerstraße. Im ersten Heimspiel unter Nico willig hatte er auch getroffen, da zum 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

Torschützen unter sich: Anastasios Donis und Gonzalo Castro - imago images / Pressefoto Baumann