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Deniz Undav gab nach seinem 3:1 die Richtung vor
Deniz Undav gab nach seinem 3:1 die Richtung vor - © DFL/Getty Images/Christian Kaspar-Bartke
Deniz Undav gab nach seinem 3:1 die Richtung vor - © DFL/Getty Images/Christian Kaspar-Bartke
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Der VfB mit "Commander" Undav auf CL-Kurs

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Der VfB Stuttgart gewinnt das Schlüsselduell mit Leverkusen und hält Kurs auf die Champions League.

Nach drei sieglosen Spielen war der VfB Stuttgart fast schon etwas vom Weg abgekommen. Und auch der frühe Rückstand nach gerade einmal 34 Sekunden ließ den Schwaben im wichtigen Duell mit Bayer 04 Leverkusen diesmal nicht den Wind aus den Segeln nehmen. 

Ermedin Demirović brachte die Stuttgarter zurück in die Spur, bevor Maximilian Mittelstädt den VfB mit einem präzisen Chip in ruhigere Gewässer führte. "Ich habe keinen großen Druck verspürt. Heute war klar, dass ich bei einem Elfer in die Mitte schieße", sagt er später. Um die drei Punkte sicher in den Hafen zu bringen, übernahm dann der "Commander" das Kommando.

Der "Commander" kommandiert09.05.2026

"Leidenschaft pur"

Mit seinem 19. Saisontor – persönlicher Rekord – setzt Deniz Undav den Schlusspunkt der Partie. Beim Jubel erhebt er vor den salutierenden Demirović und Angelo Stiller den Zeigefinger. "Ich werde mittlerweile als Commander abgestempelt, wie diese ganzen Memes von Mbappé", erklärte Undav schmunzelnd nach dem Spiel. "Also haben wir gesagt: Wenn ich treffe, machen wir den Jubel."

Doch bei aller Leichtigkeit bleibt die Mission klar vor Augen: "Wär schön, wenn ich die 20er-Marke knacke, dafür gebe ich alles. Wir  müssen gewinnen, um an der Champions League teilzunehmen." Sebastian Hoeneß nannte es "Leidenschaft pur" und fügte hinzu: "Das war sehr wichtig, es ging heute darum, sich fürs Finale nächste Woche zu qualifizieren. Wir müssen jetzt cool bleiben, es braucht genau so eine Leistung nochmal."

Beste Laune nach dem Abpfiff!09.05.2026

Alles auf Champions League

Mit nun 61 Punkten nach 33 Spieltagen, punktgleich mit der TSG Hoffenheim – aber mit der besseren Tordifferenz – hat der VfB den Königsklassen-Kurs eingeschlagen – und will davon auch im letzten Spiel bei Eintracht Frankfurt nicht mehr abweichen. Schon gar nicht, wenn der "Commander" das Steuer in der Hand hält – nächste Saison dann Richtung Mailand, Madrid oder Manchester vielleicht?