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Ein Quartett will es noch über die Liga schaffen
Ein Quartett will es noch über die Liga schaffen - © DFL Bundesliga
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Das Rennen um die Champions League: Wer kommt ins Ziel?

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Hinter Bayern und Dortmund kämpft ein Quartett in der Bundesliga vor dem 33. Spieltag noch um die Königsklasse... Und dann gibt es da noch eine weitere Option. So ist die Lage bei den Champions-League-Anwärtern!

Noch steht tatsächlich nicht mal fest, welcher Tabellenplatz die CL-Teilnahme bedeuten würde. Die Bundesliga duelliert sich mit La Liga intensiv um den fünften Champions-League-Rang. Einen Vorteil gab es durch den Halbfinal-Sieg von Arsenal London über Atlético Madrid am Dienstag. Aber nur wenn der FC Bayern München und der Sport-Club Freiburg die Endspiele in der Champions League und in der Europa League erreichen, winkt ein weiterer Startplatz. 

Aktuell qualifizieren sich die vier besten Teams aus der höchsten deutschen Fußballklasse direkt. Der schon konstatierte alte und neue Meister FC Bayern München und Borussia Dortmund, das maximal noch auf Platz drei abrutschen kann, nehmen also erneut an der Königsklasse teil. Um die weiteren Ränge streiten sich vier Mannschaften – und der SC Freiburg würde sich die Champions League sogar ebenfalls noch verdienen, falls er die Europa League gewinnt...

Weltklasse Schlenzer holt den Sieg04.05.2026

3. RB Leipzig (62 Punkte, Tordifferenz 63:42)

Für RB Leipzig ist klar: Siegen die Sachsen noch einmal, qualifizieren sie sich nach einem Jahr Pause erneut für die CL; es warten Matchbälle gegen St. Pauli und in Freiburg, aus diesen Spielen gab es in der Hinrunde vier Punkte. Gewinnt Leipzig diese eine Begegnung, würde das gar die Einstellung des Teamrekords von 20 Bundesliga-Siegen in einer Saison bedeuten.

RB zeichnet sich in dieser Spielzeit als komplettes Paket aus, gab hinter den Münchenern ligaweit die zweitmeisten Torschüsse ab (507) und kassierte eben jenen und dem BVB folgend die drittwenigsten Gegentreffer (42). Individuell sticht dabei vor allem Yan Diomande als treffsicherster Teenager der Bundesliga mit zwölf Toren hervor.

4. Bayer 04 Leverkusen (58 Punkte, Tordifferenz 66:43)

Bayer 04 Leverkusen konnte zuletzt durch sein beeindruckendes 4:1 gegen keinen Geringeren als Konkurrent Leipzig erstmals seit Runde 21 wieder auf einen der ersten vier Plätze vorziehen. Gegen Stuttgart steht jetzt die nächste Toppartie zwischen Champions-League-Aspiranten an.

Leverkusen kann momentan gerade auf seine starke Form setzen, verlor nur eins seiner vergangenen zehn Ligaspiele und verfügt mit Patrik Schick über einen Toptorjäger in Bestverfassung: Der tschechische Nationalspieler markierte in den letzten sechs Bundesliga-Duellen gleich neun Treffer.

Bayer 04 wie zu besten Zeiten03.05.2026

5. VfB Stuttgart (58 Punkte, Tordifferenz 66:46)

Der VfB Stuttgart wartet zwar seit drei Ligaspielen auf einen Erfolg, hat die Königsklasse aber weiter in eigener Hand: Siegt der VfB nun gegen Leverkusen, zieht er an der Werksmannschaft vorbei. Dabei können sich die Fans wahrscheinlich auf Tore freuen, erzielte doch nur der FC Bayern in der Bundesliga mehr als Stuttgart und Bayer mit je 66 Treffern.

Großen Anteil daran weist Nationalakteur Deniz Undav auf, der mit 18 Ligatoren in dieser Saison hinter FCB-Superstar Harry Kane die zweitmeisten sammelte. In der ersten Halbserie gelangen den Schwaben gegen Leverkusen und Eintracht Frankfurt in den beiden Abschlussrunden die vollen sechs Zähler.

Spektakel mit sechs Toren03.05.2026

6. TSG Hoffenheim (58 Punkte, Tordifferenz 64:48)

Die TSG Hoffenheim befindet sich rechtzeitig zum Endspurt wieder in toller Form, kommt in der Bundesliga seit vier Begegnungen ohne Niederlage daher. Bereits zu diesem Zeitpunkt holte Hoffenheim mehr Siege (17) als in jedem seiner anderen Ligaspieljahre, vier Punkte fehlen der TSG jedoch noch zur Teambestmarke.

Verlassen kann sich Hoffenheim dabei einmal mehr auf Mannschaftslegende Andrej Kramarić, der in seiner elften Saison bei den Kraichgauern zum neunten Mal schon zweistellig traf. Für die TSG spricht zudem, dass mit Bremen zu Hause und Mönchengladbach auswärts zwei Teams warten, die in der unteren Hälfte des Tableaus rangieren – und gegen die es in der Hinrunde zwei Erfolge gab.