
Die Trainerstimmen zum 17. Spieltag
Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.
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FC Augsburg - Union Berlin 1:1
Manuel Baum (Augsburg): "Das Spiel war aus meiner Sicht schon komplett tot. Wir müssen das zweite Tor schießen, nutzen aber unsere Kontersituationen nicht. Es ist ärgerlich, dass wir uns heute nicht belohnt haben."
Steffen Baumgart (Berlin): “Wir erarbeiten uns durch viele Offensivaktionen gute Möglichkeiten. Wir werden aber auch nicht alle reinmachen. Das war heute ein Spiel, wo es wichtig war, zurückzukommen. Am Ende war es aus meiner Sicht mehr als verdient.”
1. FC Köln - FC Bayern München 1:3
Lukas Kwasniok (Köln): "Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit dem Auftritt. Am Ende geht es aber um Punkte und die haben wie leider trotz sehr engagiertert Leistung nicht holen können. Ich bin stolz auf die Jungs, auf der anderen Seite aber auch einen Ticken enttäuscht."
Vincent Kompany (Bayern): "Köln war voller Energie, unangenehm von Anfang bis zum Ende. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir haben Chancen kreiert aus anderen Situation, als wir es gewöhnt sind. Es ist ein innerlicher Konflikt mit meiner Mentalität, dass wir inmitten der Saison einen Rekord bejubeln. Das ist noch kein Titel. Aber es ist der Verdienst der Spieler. Wir nehmen den Rekord mit, ich gratuliere den Jungs. Aber morgen beginnt die Rückrunde, dann geht es wieder bei Null los. Die Hinrunde ist vorbei und jetzt wollen wir die Rückrunde gewinnen."
Ole Werner (Leipzig): "Wir sind geduldig und klar geblieben, haben über 90 Minuten keine Torchance zugelassen. Das musst du gegen Freiburg auch erst mal schaffen. Es gehört viel Trainingsarbeit dazu, um bei Standards gefährlich zu sein. Wir bereiten viele Dinge akribisch vor und versuchen, die Spieler in die bestmöglichen Situationen zu bringen. Am Ende haben sie auf dem Platz auch Freiheiten und treffen die Entscheidungen."
Julian Schuster (Freiburg): "Wir hatten bis zu den Gegentreffern gute Balleroberungen, standen defensiv gut, haben aber unsere Umschaltsituationen nicht gut genutzt. Auch die Standards waren zu harmlos. Nach dem 0:2 ist der Glaube geschwunden, auch wenn du gegen ein Team spielst, dass Spieler wie Nusa und Diomande einwechseln kann.”
TSG Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach 5:1
Christian Ilzer (Hoffenheim): "Es war ein Auftakt nach Maß für uns. Wir haben uns in der Kabine gesagt, dass der Fußball ein sehr kurzes Gedächtnis hat und wir die Menschen schnell wieder erinnern wollten, für was wir stehen. Das hat die Mannschaft sehr überzeugend auf den Platz gebracht. In der ersten Hälfte war es ein Top-Auftritt. Wir genießen den Erfolg heute, aber morgen sollten wir schon wieder mit enormem Hunger auf Leverkusen aufwachen.“
Eugen Polanski (Gladbach): "Es war auch in der Höhe ein verdienter Sieg für die TSG. Meine Aufgabe war, eine Mannschaft vorzubereiten, die 100 Prozent auf den Platz bringt. Wenn es dann nicht reicht, wäre ich vielleicht trotzdem zufrieden gewesen. Aber die Leistung heute war nicht zufriedenstellend. Die TSG macht es in dieser Saison sehr gut. Sie haben sehr wenige Schwächen.“

VfL Wolfsburg - FC St. Pauli 2:1
Daniel Bauer (Wolfsburg): "Ich bin sehr, sehr happy über die Leistung der Jungs. Wir haben eine große mentale Aufgabe als Mannschaft mit Bravour bestanden. In der ersten Halbzeit kamen wir nur selten in unser Kombinationsspiel. Wir haben in der zweiten Halbzeit aber die Kontrolle bewahrt und waren über 90 Minuten fokussiert."
Alexander Blessin (St. Pauli): "Wir waren nicht schlecht im Spiel und hätten mehr verdient gehabt. Wenn man in der 88. Minute so ein Gegentor bekommt, ist das ärgerlich. Wir haben viel investiert, da tut das Ergebnis umso mehr weh."
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 3:0
Nico Kovač (Dortmund): "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht so im Spiel, wie ich es mir vorgestellt habe. Das lag auch an Werder Bremen. Das 1:0 hätte uns Sicherheit geben müssen, hat es aber nicht. In der zweiten Halbzeit war es nicht gut, aber besser. Wir haben es geschafft, das von mir erwünschte zweite Tor zu schießen. Ich freue mich über den Sieg, wobei wir jetzt nicht sagen: 'Das war etwas ganz Großartiges'. Wir wollten das Spiel gewinnen und das haben wir getan. Jetzt haben wir nach der Halbserie ganz ordentliche Punkte, aber weiterhin müssen wir hart arbeiten."
Horst Steffen (Bremen): "Ich denke, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen ist. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht, haben immer wieder Lösungen gefunden. Am Ende wissen wir um die Qualität, die auf der anderen Seite steht. Bis zur 76. Minute war es ein offenes Spiel, in dem wir mitgehalten haben und auch die Möglichkeiten hatten, selbst das Tor zu machen."
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim 2:1
Urs Fischer (Mainz): "Wir mussten am Ende zittern. Die Jungs haben sich voll reingehängt. Sie haben alles versucht, um das Tor zu verteidigen. Ich bin unheimlich froh und stolz auf die Jungs, dass sie es hinbekommen haben."
Frank Schmidt (Heidenheim): "Wenn man so viele Fehler macht wie wir, dann kann man nicht immer die Tore aufholen. Das müssen wir natürlich abstellen. Sonst wird es schwer, in der Bundesliga ein Spiel zu gewinnen."
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:2
Sebastian Hoeneß (Stuttgart): "Es ist nicht selbstverständlich, eine Hinrunde mit 32 Punkten zu beenden. Das ist eine schöne Momentaufnahme – aber wir können gleichzeitig einordnen, dass das längst noch nicht genug ist, um etwas zu erreichen und wir in der gleichen Art und Weise weitermachen müssen. Die Moral ist da, der Wille ist da. Die Jungs wissen, dass sie sehr oft zurückkommen und etwas kreieren können. Das war auch heute zu spüren und zu sehen – und das ist eine ganz wichtige Basis für den weiteren Saisonverlauf."
Dino Toppmöller (Frankfurt): "Es ist ein verdienter Sieg für Stuttgart. Es war ein packendes und spannendes Fußballspiel. Die Moral stimmt. Aber es ist ärgerlich, dass wir gegen zwei Topteams nur einen Punkt geholt haben. Jetzt geht es darum, sich für den hohen Aufwand, den wir betreiben, mit Punkten zu belohnen."
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