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Dženan Pejčinović jubelt über seinen Siegtreffer gegen St. Pauli
Dženan Pejčinović jubelt über seinen Siegtreffer gegen St. Pauli - © Stuart Franklin
Dženan Pejčinović jubelt über seinen Siegtreffer gegen St. Pauli - © Stuart Franklin
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Pejčinović trifft schon wieder und lässt Wolfsburg spät jubeln

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Der VfL Wolfsburg hat zum Abschluss der Hinrunde gegen den FC St. Pauli mit 2:1 (1:1) gewonnen. Christian Eriksen (25.) brachte die Gastgeber per Elfmeter in Führung, Eric Smith (40.) glich für St. Pauli aus. In der 88. Minute köpfte Dženan Pejčinović den VfL zum Sieg.

Nach dem historischen 1:8-Debakel beim FC Bayern München wollte der VfL Wolfsburg im ersten Heimspiel des Jahres 2026 eine Reaktion zeigen. Die Wölfe standen mit nur 15 Punkten nach 16 Spieltagen unter Zugzwang, um die schwächste Hinrunde der Vereinsgeschichte zu verhindern.

Der FC St. Pauli hingegen ging nach einer Serie von drei ungeschlagenen Partien mit Rückenwind in sein erstes Spiel des neuen Jahres, nachdem die Partie gegen RB Leipzig wegen Schneefalls verschoben worden war. 

Christian Eriksen verwandelte seinen Elfmeter souverän und erzielte damit sein erstes Bundesligator für den VfL Wolfsburg - IMAGO/Ayman Alahmed

Eriksen bringt Wolfsburg in Führung

Die Wolfsburger starteten druckvoll in die Partie und hatten durch Dženan Pejčinović bereits in der 5. Minute die erste gute Möglichkeit, doch Nikola Vasilj parierte den Distanzschuss sicher. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kam St. Pauli besser ins Spiel, und Mathias Pereira Lage verfehlte in der 19. Minute mit einem strammen Schuss knapp das Tor.

In der 22. Minute dann die Schlüsselszene: Nach einem Abschluss von Gerhardt blockte Wahl den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Willenborg entschied nach VAR-Studium auf Strafstoß für die Wölfe. Christian Eriksen trat an und hämmerte den Ball mit 112 km/h unhaltbar in die Mitte des Tores (25.).

Ricky-Jade Jones vergab in der 35. Minute eine Großchance für St. Pauli, als er aus kurzer Distanz an Grabara scheiterte und den Nachschuss neben das Tor setzte - Stuart Franklin

Smith gleicht aus, Pejčinović wird zum Matchwinner

Die große Chance zum Ausgleich hatte Ricky-Jade Jones in der 35. Minute, als er nach starker Vorarbeit von Fujita zunächst an einer Glanzparade von Kamil Grabara scheiterte und anschließend den Nachschuss aus vier Metern neben das leere Tor setzte. Fünf Minuten später machte es Eric Smith besser: Der Schwede traf aus 16 Metern mit einem platzierten Schuss durch die Beine von Arnold ins linke Eck zum verdienten 1:1 (40.). 

Daghim findet Pejčinović

Die Partie entwickelte sich zu einem intensiven Kampf im Mittelfeld. Der eingewechselte Adam Daghim prüfte Vasilj in der 76. Minute mit einem verdeckten Schuss, den der Schlussmann stark parierte. 

Als sich beide Teams bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, schlug Pejčinović zu: Nach einer präzisen Flanke von Daghim köpfte der Stürmer in der 88. Minute zum umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Wölfe ein.

Eric Smith und Christian Eriksen lieferten sich im Mittelfeld intensive Zweikämpfe und erzielten jeweils ein Tor für ihre Mannschaft - Stuart Franklin

Man of the Match: Eric Smith

Eric Smith zeigte trotz der Niederlage seiner Mannschaft eine herausragende Leistung und wurde verdient zum Man of the Match gewählt. Der Schwede führte sein Team als Kapitän auf das Feld und erzielte mit seinem präzisen Abschluss zum 1:1 bereits sein zweites Saisontor - mehr als in der gesamten letzten Spielzeit. Im Mittelfeld gewann Smith wichtige Zweikämpfe und überzeugte mit seiner Passgenauigkeit. Mit 311 Fantasy-Punkten war er der beste Spieler auf dem Platz und sammelte trotz der Niederlage 46 Prozent der Stimmen bei der Wahl zum Spieler des Spiels.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Wolfsburg 1,62 - St. Pauli 0,92
Schnellster Spieler: Ricky-Jade Jones (STP), 34,76 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:1 von Eric Smith (STP), 7,46 Prozent
Most Pressed Player: Joel Chima Fujita (STP), 21 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Adam Daghim (WOB), +1,45

Fantasy Heroes: Eric Smith (FC St. Pauli, 311 Punkte), Dženan Pejčinović (VfL Wolfsburg, 250 Punkte), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg, 218 Punkte)