13.01. 17:30
13.01. 19:30
13.01. 19:30
14.01. 17:30
14.01. 19:30
14.01. 19:30
14.01. 19:30
15.01. 19:30
Abgesetzt
Anzeige
Großer Jubel bei Leipzig.
Großer Jubel bei Leipzig. - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Großer Jubel bei Leipzig. - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
bundesliga

RBL gewinnt nach klarer Leistungssteigerung

xwhatsappmailcopy-link

Willi Orbán hat RB Leipzig zu einem verdienten Sieg gegen den SC Freiburg geführt. Der Kapitän köpfte nach einer Freistoßflanke von Raum zur Führung ein. Nur drei Minuten später erhöhte Rômulo ebenfalls per Kopf. In der zweiten Halbzeit dominierte Leipzig das Geschehen, während Freiburg offensiv kaum gefährlich wurde.

RB Leipzig startete mit einem verdienten 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg in das Jahr 2026. Nach den beiden Niederlagen vor der Winterpause war dies ein wichtiges Erfolgserlebnis für die Mannschaft von Ole Werner. Die Sachsen konnten damit ihre beeindruckende Serie gegen die Breisgauer fortsetzen – seit nunmehr zwölf Bundesligaspielen ist Leipzig gegen Freiburg ungeschlagen. Die Gäste mussten auf ihre beiden Stamm-Innenverteidiger Ginter und Lienhart verzichten, während bei Leipzig Assan Ouédraogo nach einigen Wochen Verletzungspause wieder in die Startformation zurückkehrte.

Torlose erste Halbzeit

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Die Freiburger Defensive stand kompakt und ließ den Leipzigern kaum Räume für ihr Kombinationsspiel. In der 20. Minute hatte Maximilian Eggestein die erste nennenswerte Chance für die Gäste, sein Kopfball nach einer Freistoßflanke von Yuito Suzuki landete jedoch direkt in den Armen von Péter Gulácsi. Die beste Möglichkeit der Leipziger hatte Nicolas Seiwald in der 31. Minute, als er nach einem schönen Zusammenspiel mit Rômulo zum Abschluss kam, aber Noah Atubolu parierte stark.

Präziser Kopfball zur Führung - IMAGO/PICTURE POINT / Sven Sonntag

Doppelschlag bringt Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Leipziger den Druck. In der 53. Minute führte ein Handspiel von Philipp Treu zu einem Freistoß für die Gastgeber. David Raum brachte den Ball präzise in den Strafraum, wo Willi Orbán sich im Kopfballduell durchsetzte und seinen ersten Saisontreffer erzielte. Nur drei Minuten später schlug Leipzig erneut zu. Nach einer Ecke köpfte Christoph Baumgartner aufs Tor, Atubolu konnte zunächst parieren, doch Rômulo war zur Stelle und erhöhte per Kopf auf 2:0 (56.).

Leipzig feiert das 2:0. - RONNY HARTMANN

Leipzig dominiert zweite Hälfte

Nach dem Doppelschlag übernahmen die Leipziger vollständig die Kontrolle. Der eingewechselte Antonio Nusa sorgte mit seiner Schnelligkeit und Technik für ständige Gefahr. In der 67. Minute traf Baumgartner nach einer schönen Kombination den Pfosten, und auch Nusa scheiterte in der 80. Minute am Aluminium. Die Freiburger kamen offensiv kaum noch zur Entfaltung und konnten sich bei Atubolu bedanken, der mit einigen guten Paraden eine höhere Niederlage verhinderte. Mit diesem verdienten Heimsieg festigt RB Leipzig seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte, während Freiburg nach zwei Siegen wieder einen Rückschlag hinnehmen musste.

Defensiv stark: Willi Orbán (rechts) gewinnt auch im Duell mit Freiburgs Yuito Suzuki die entscheidenden Zweikämpfe. - IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

Man of the Match: Willi Orbán

Der ungarische Abwehrchef von RB Leipzig krönte seine herausragende Leistung mit dem wichtigen Führungstreffer in der 53. Minute. Orbán gewann nicht nur zahlreiche wichtige Zweikämpfe und organisierte die Defensive souverän, sondern stellte mit seinem präzisen Kopfball nach Raums Freistoßflanke auch seine Gefährlichkeit bei Standards unter Beweis. Mit einer Passquote von über 90 Prozent trug er zudem wesentlich zum kontrollierten Spielaufbau der Leipziger bei und war ein stetiger Rückhalt für seine Mannschaft. Kein Wunder, dass die Fans ihn mit 33 Prozent der Stimmen zum Man of the Match wählten.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Leipzig 2,4 - Freiburg 0,09
Schnellster Spieler: Tidiam Gomis (RBL), 34,75 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Willi Orbán (RBL), 11 Prozent
Most Pressed Player: Johan Manzambi (SCF), 17 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Antonio Nusa (RBL), +3,28

Fantasy Heroes: David Raum (RB Leipzig, 427 Punkte), Willi Orbán (RB Leipzig, 405 Punkte), Rômulo (RB Leipzig, 227 Punkte)