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bundesliga

Saison der Überraschungen: Diese Teams sorgen bisher für Schlagzeilen

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Der 1. FC Union Berlin führt die Bundesliga, der SC Freiburg und die TSG Hoffenheim rangieren auf Champions-League-Plätzen, während sich der FC Bayern München, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen schwer tun. Die ersten sieben Spieltage hatten bereits jede Menge zu bieten - bundesliga.de präsentiert die Top-Fakten zu den jeweiligen Clubs!

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1. FC Union Berlin

  • Eiserner Lauf: Als einziges Team ist der 1. FC Union Berlin nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen. Saisonübergreifend sind die "Eisernen" sogar schon seit 14 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage (elf Siege, drei Remis) - Vereinsrekord und aktuell natürlich auch die längste Serie ligaweit!
  • Hoch effektiv: Der Tabellenführer kommt lediglich auf einen xGoals-Wert von 7,9. Die Abschluss-Effizienz beträgt also +7,1 - das ist der Bundesliga-Bestwert!
  • Berliner Mauer: Die Elf von Trainer Urs Fischer stellt die beste Defensive der Bundesliga: Es gab nur vier Gegentore – als einziges Team kassierte Union 2022/23 nie mehr als einen Gegentreffer; die Gegner hatten in den sieben Partien in der Summe nur vier Großchancen – auch das ist der Bundesliga-Bestwert!
  • Wenige Möglichkeiten: Einzig der VfL Wolfsburg erspielte sich weniger Großchancen als Union Berlin (4). Und einzig gegen Schalke kamen die Gegner zu mehr Ecken als gegen den 1. FC Union Berlin (44).

Zwischenbilanz: Spieler und Clubs mit der besten Abschluss-Effizienz

SC Freiburg

  • Breisgau-Bollwerk: In fünf der sieben Spiele blieb der SC Freiburg komplett ohne Gegentor, das ist alleiniger Bundesliga-Bestwert (im Vergleich: Dem FC Bayern gelang das erst zwei Mal).
  • Standard-Stärke: Die fünf Treffer nach ruhenden Bällen von Freiburg übertrifft nur Frankfurt (sechs). Selbst ist die Mannschaft von Trainer Christian Streich ohne Gegentor nach einer Standardsituation.
  • Top-Start: Der SC Freiburg hat nach sieben Spieltagen starke 14 Punkte auf dem Konto (vier Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage), hochgerechnet wären das am Ende 68 Punkte – mit dieser Ausbeute wurden Klubs schon Meister, im Zeitalter der Drei-Punkte-Regel (seit 1995) reichte sie auf jeden Fall immer für einen der ersten drei Plätze.
  • Überperformance: Gemessen am xGoals-Wert der Gegner (8,4) hat Freiburg weniger Gegentore zugelassen (5) als zu erwarten waren. Der Sport-Club war also auch mit dem Glück im Bunde.
  • Auswärtsstark, heimschwach: Freiburg hat in Heimspielen nicht einmal halb so viele Punkte geholt (vier in drei Spielen) wie in Auswärtsspielen (zehn in vier Spielen).
  • Keins aus sieben: Die Streich-Elf wartet noch auf das erste Kontertor in dieser Bundesliga-Saison.

TSG Hoffenheim

  • Flügelfokus: Die TSG Hoffenheim erzielte von allen Bundesliga-Teams die meisten Tore nach Flanken aus dem Spiel (vier).
  • Stabilität: Die Kraichgauer sind noch ohne Gegentor durch einen Kopfball. Dazu kassierte das Team von Trainer Andre Breitenreiter noch keinen Treffer nach einem Konterangriff, auch nach einem Ballverlust trafen die Gegner noch nicht gegen die TSG.
  • Viel aus dem Spiel: Der Anteil der Tore nach Standardsituationen ist bei Hoffenheim niedrig (acht Prozent).
  • Nur aus der Nahdistanz: Das Breitenreiter-Team wartet auf das erste Tor durch einen Torschuss von außerhalb des Strafraums in dieser Bundesliga-Saison.

So kriegt der FC Bayern München wieder die Kurve

FC Bayern München

  • Torfabrik: Der FC Bayern München erzielte die meisten Tore (19) in der bisherigen Saison. Auch der xGoals-Wert des Rekordmeisters ist der höchste der Bundesliga (17,4).
  • Defensivarbeit: Nur zwei Bundesliga-Mannschaften haben einen geringeren gegnerischen xGoals-Wert als die Münchener (7,1).
  • Nichts von außen: Das Team von Trainer Julian Nagelsmann wartet auf das erste Tor im Anschluss an eine Flanke aus dem Spiel in dieser Bundesliga-Saison.
  • Pechmarie: Der FC Bayern scheiterte am häufigsten an Latte oder Pfosten (sechs Mal).
  • Ohne Schwung: Der Rekordmeister wartet noch auf das erste Kontertor in dieser Bundesliga-Saison.

Der FC Bayern München ist derzeit nur Fünfter der Tabelle - IMAGO/osnapix / Titgemeyer/IMAGO/osnapix

RB Leipzig

  • Gefährlich: Nur zwei Bundesliga-Mannschaften kamen zu mehr Eckbällen als Leipzig (43), die beiden Tore der Leipziger nach Ecken werden nur von Bayern überboten.
  • Lufthoheit: Nur gegen Mainz kamen die Gegner seltener per Kopf zum Torschuss als gegen Leipzig (9).
  • Tiefpunkte: Nur acht Punkte und neun Tore, dafür aber schon zwölf Gegentore – das alles sind neue Leipziger Negativrekorde nach den ersten sieben Spieltagen einer Bundesliga-Saison.
  • Ineffizient: Gemessen am xGoals-Wert (11,8) hätte Leipzig mehr Tore erzielen können als die tatsächlichen neun Treffer.
  • Anfällig: Leipzig ist die Mannschaft mit den meisten Gegentoren nach einem Konterangriff (3).

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Bayer 04 Leverkusen

  • Stark von außen: Einzig Hoffenheim traf öfter im Anschluss an eine Flanke aus dem Spiel als Bayer 04 Leverkusen (drei Mal).
  • Ruhender Ball: Die "Werkself" ist noch ohne Freistoß-Gegentor.
  • Abschlussschwäche: In der vergangenen Spielzeit hatte Bayer 04 die zweitbeste Abschluss-Effizienz der Bundesliga (+11,9), aktuell hingegen die fünftschwächste (-2,6).
  • Kein Kontertor: Die Rheinländer warten auf das erste Kontertor in dieser Bundesliga-Saison, das ist bitter angesichts der vielen so schnellen Offensivspieler.
  • Schlampig: Leverkusen ist die Mannschaft mit den meisten Gegentoren nach einem Ballverlust im Spielaufbau (6).