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Rookie des Monats September: Bakker, Gvardiol oder Marmoush?

Die Bundesliga zeichnet auch in der Saison 2021/22 die besten Nachwuchsstars mit dem Rookie of the Month Award powered by AWS aus. Im September sind für die Auszeichnung, präsentiert vom Technology Provider der Bundesliga, Leverkusens Mitchel Bakker, Leipzigs Josko Gvardiol und Stuttgarts Omar Marmoush nominiert.

Für Mitchel Bakker (Bayer 04 Leverkusen) abstimmen!

"Mitchel Bakker ist ein technisch versierter und dynamischer Außenbahnspieler, dessen Profil perfekt zu Bayer 04 passt“, sagte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes bei der Verpflichtung des Niederländers im Sommer und fügte hinzu: „Er wird die Qualität unseres Kaders heben. Wir sind sicher, dass er vor einer erfolgreichen Zukunft steht.“ Dass diese Entwicklung aber so rasant gehen würde, hätte wohl selbst bei der Werkself niemand erwartet. Alleine die Tatsache, dass Bakker bereits zum zweiten Mal in Folge für den Rookie des Monats nominiert ist, zeigt, wie schnell der Linksverteidiger von Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga angekommen ist."

"Sein Profil passt perfekt zu Bayer 04“ (Simon Rolfes, Sportdirektor 04 Bayer Leverkusen)

Bakker stand bisher in jeder Bundesliga-Partie in der Startelf, im September verpasste er dabei keine einzige Minute. Besonders überzeugend ist dabei das Gesamtpaket aus Zweikampfstärke im Defensivverhalten und unbändiger Dynamik im Spiel nach vorne, das der 21-Jährige mitbringt. Am 5. Spieltag lieferte Bakker bei der Partie gegen den VfB Stuttgart die Torvorlage zum frühen Führungstreffer. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits seine dritte direkte Torbeteiligung 2021/22. Aber auch was Laufleistung und Aktivität anbetrifft, hat Bakker ausschließlich Bestwerte zu bieten: So war bei Leverkusen im Monat September kein Spieler laufstärker (32,3 Kilometer), häufiger am Ball (229 Mal) und schneller unterwegs (35,6 km/h) als der emsige Bakker.

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Für Josko Gvardiol (RB Leipzig) abstimmen!

„Das ist alles noch komplett neu für mich. Ich brauche noch etwas Zeit, um alles zu adaptieren", sagte Josko Gvardiol nach seinem ersten Mannschaftstraining, als er in der Vorbereitung zur aktuellen Saison etwas später zur Mannschaft von RB Leipzig gestoßen war. Doch das hatte auch einen guten Grund: Der erst 19-jährige Neuzugang von Dinamo Zagreb war zuvor bei der Europameisterschaft in allen vier Spielen für Kroatien von Beginn an aufgelaufen. Der Anpassungsprozess bei seinem neuen Club ging dann aber doch recht fix. Seit dem 2. Spieltag kam Gvardiol in jedem Bundesliga-Spiel zum Einsatz.

"Am liebsten wäre ich Stürmer“ (Josko Gvradiol, angesprochen auf seine Variabilität)

Dabei zeichnet sich der Defensiv-Spezialist vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Der Linksfuß kam zu Saisonbeginn – wie auch bei der EM – als Linksverteidiger zum Einsatz. Hierfür bringt er mit 34,6 km/h auch die nötige Schnelligkeit mit. Bei den ohnehin sehr flinken Leipzigern schaffte in dieser Saison nur noch Christopher Nkunku mehr Speed. Zuletzt spielte er dann als linkes Glied der Dreier-Abwehrkette. Auch hierfür stimmen die Werte: Gvardiol gewann im September starke 63 Prozent seiner Zweikämpfe und ist auch im Spielaufbau mit durchschnittlich 71 Ballbesitzphasen pro Partie enorm aktiv. Aber wo sieht sich der Kroate denn eigentlich selbst? "Am liebsten wäre ich Stürmer“, scherzte Gvardiol bei seiner Vorstellung, der mit seinen vier Torschussbeteiligungen durchaus auch Akzente in der Offensive setzen kann. Um dann noch einmal zu korrigieren: "Ehrlich gesagt spiele ich am liebsten als Innenverteidiger.“

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Für Omar Marmoush (VfB Stuttgart) abstimmen!

Pünktlich vor der Schließung des Sommer-Transferfensters wechselte Omar Marmoush Ende August noch per Leihe vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart. Der 22-jährige Ägypter erhoffte sich dadurch mehr Einsatzzeit, der VfB einen adäquaten Ersatz für den verletzten Top-Stürmer Sasa Kalajdzic. Ein Plan, der bis jetzt für Club und Spieler perfekt aufging. Der flexibel einsetzbare Marmoush stand für Stuttgart in allen bisherigen drei Partien im September über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Mal als Mittelstürmer, mal als Linksaußen. Und gleich bei seinem ersten Einsatz für die Schwaben gegen Eintracht Frankfurt schoss er sich in der 88. Minute in die Herzen der Fans und markierte den so wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand. Sein erstes Bundesliga-Tor, nachdem Marmoush bereits in der letzten Saison als Leihspieler des FC St. Pauli in der 2. Bundesliga mit sieben Treffern für Furore gesorgt hatte.

"Er kann auf wenig Raum etwas kreieren" (Pellegrino Matarazzo, Trainer VfB Stuttgart)

"Man hat gesehen, dass er sehr gut ist, auch wenn er wenig Platz bekommt. Er kann auf wenig Raum etwas kreieren und durch ein, zwei Mann durchgehen", lobte Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo seinen dribbelstarken Last-Minute-Neuzugang, der keinerlei Anlaufzeit benötigt hat. Mit vierzehn Torschussbeteiligungen ist Marmoush in der Stuttgarter Offensive im vergangenen Monat der gefährlichste Spieler gewesen. Der Coach lobte nach seinem Debüt aber auch ausdrücklich sein Spiel gegen den Ball. "Er hat defensiv gut gearbeitet und ist viel gelaufen." Die Zahlen belegen das: Marmoush führte im September 92 Zweikämpfe – mehr als jeder andere Stuttgarter.

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