Bruma netzt ein - © Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Bruma netzt ein - © Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
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3:2 kurz vor Abpfiff! RB Leipzig und der SV Werder Bremen liefern sich ein Offensivspektakel

Leipzig - RB Leipzig hat die erste Saisonhälfte mit einem Erfolgserlebnis beendet und überwintert als Vierter auf einem Champions-League-Rang. Drei Tage nach dem Rückschlag gegen den FC Bayern besiegte das Team von Trainer Ralf Rangnick den SV Werder Bremen mit 3:2 (2:0).

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FANTASY HEROES: Theodor Gebre Selassie, Timo Werner (beide 12 Punkte) und u.a. Max Kruse (10)

Bruma (87.) sicherte den Dreier für die Sachsen, die zwischenzeitlich einen 2:0-Vorsprung herschenkten. Bremen verpasste trotz einer leidenschaftlichen Leistung die Chance, den Rückstand auf die internationalen Ränge zu verkürzen.

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Lukas Klostermann (22.) und Nationalspieler Timo Werner (44.) erzielten die Pausenführung für die effektiven Leipziger. Max Kruse (67.) und der eingewechselte Joshua Sargent (77.) glichen zwischenzeitlich aus.

Joshua Sargent erzielt das zwischenzeitliche 2:2 - Robert Michael/AFP/Getty Images

Vor allem Milot Rashica und Johannes Eggestein stellten RBL früh vor Probleme. Das Duo wechselte auf den Flügeln wiederholt die Seiten und enteilte mehrfach nach klugen Pässen in den freien Raum. Eine scharfe Hereingabe Eggesteins landete über Umwege bei Rashica, dessen Schuss Klostermann in höchster Not blockte (16.).

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Sechs Minuten nach der Rettungstat durften sich die Gastgeber erneut bei ihrem Rechtsverteidiger bedanken. Werder ließ Klostermann bei einem Konter in Tornähe kommen, der 22-Jährige nutzte die Gelegenheit und platzierte den Ball unter die Latte.

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Nach der Bremer Druckphase bestimmte Leipzig das Geschehen, verpasste es aber zunächst, den zweiten Treffer nachzulegen. Werder fand dadurch wieder besser ins Spiel. Kruse (39.) köpfte gefährlich aufs Tor, war dann aber am zweiten Gegentreffer beteiligt: Der Kapitän spielte einen Rückpass zu Torhüter Jiri Pavlenka zu kurz, Werner bedankte sich und schob ein.

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Die Begegnung blieb nach dem Seitenwechsel temporeich - vor allem dank der Gäste, die auf den Anschluss drängten. Sie warfen alles nach vorne, RBL geriet in Schwierigkeiten. Sargent sorgte für den verdienten Ausgleich, doch dann traf Bruma.

SID

Timo Werner feiert das 2:0 - Robert Michael/AFP/Getty Images

Spieler des Spiels: Timo Werner

Werner gab zwei Torschüsse ab und legte drei vor. Kein Spieler der Partie war an mehr Torschüssen beteiligt. Der sprintstarke Werner (32 Sprints waren die meisten aller Spieler) erzielte sein elftes Saisontor - noch nie war er in einer Hinrunde so erfolgreich, noch nie in einer Halbserie erfolgreicher.