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Dreimal Standards: RB Leipzig schlägt den SC Freiburg verdient mit 3:0

RB Leipzig hat am 7. Spieltag der Bundesliga verdient gegen den Sport-Club Freiburg mit 3:0 (1:0) gewonnen. Vor dem Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München konnte die Mannschaft von Julian Nagelsmann vorübergehend sogar wieder die Tabellenführung übernehmen. Die Tore erzielten Nordi Mukiele, Marcel Sabitzer und Angelino allesamt nach ruhenden Bällen. Die über lange Zeit harmlosen Freiburger müssen sich mit sechs Punkten nun nach unten orientieren und rutschen auf Platz 14.

Fantasy Heroes: Ibrahima Konate (21 Punkte), Angelino (14), Marcel Sabitzer (12)

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RB Leipzig übernahm früh die Initiative und drängte den SC Freiburg tief in die eigene Hälfte: Christopher Nkunku tauchte im Strafraum auf, Freiburgs Schlussmann Florian Müller war jedoch wachsam und konnte die erste Möglichkeit vereiteln (3.). Wenig später köpfte Yussuf Poulsen das Spielgerät nach einer Flanke von Marcel Sabitzer knapp daneben (7.).

Die beste Chance hatte jedoch Emil Forsberg, der den Ball mit einer Direktabnahme nach Flanke von Amadou Haidara an den Pfosten setzte (18). Freiburg fand nur selten zu Entlastungsangriffen, wie etwa in der 21. Minute, als Lucas Höler einen Flankenball einige Meter neben den Kasten köpfte.

Ibrahima Konate trifft zum 1:0 für Leipzig - Kevin Voigt/imago images/Jan Huebner

Nach knapp einer halben Stunde war es dann soweit: Sabitzer brachte einen langen Flugball nach einem kurz ausgeführten Freistoß auf Nordi Mukiele, der den Ball rechts am Tor in den Fünfer köpfte, wo Ibrahima Konate aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten musste (26.) Die verdiente Führung für Leipzig, die nicht nachließen: Mukiele kam nur wenige Augenblicke später zum Kopfball aus fünf Metern Torentfernung (31.). Er scheiterte aber ebenso wie Forsberg, dessen Schuss von der Strafraumkante rechts am Pfosten vorbeiging (32.) und Kevin Kampl, der seinen Versuch aus der Distanz etwas zu hoch ansetzte (43.).

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Nach der Pause war Freiburg etwas besser im Spiel und kam nach einer Ecke durch einen Kopfball von Manuel Gulde immerhin zu einer halbwegs gefährlichen Situation (57.). Eine gute Freistoßposition von der Strafraumkante ließ Roland Sallai dann jedoch ungenutzt – er jagte das Spielgerät über die Latte (64.).

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Doch gerade als sich die Gäste auf Augenhöhe präsentierten, kam der Nackenschlag: Nach einem Zweikampf mit Nicolas Höfler kam Nkunku im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Felix Zwayer zeigte sofort auf den Punkt. Sabitzer ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte trocken links unten (70.).

Traumhaftes Freistoßtor: Angelino zum 3:0 - Kevin Voigt via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

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Freiburg gab aber noch nicht auf: Höfler hatte nach einer Ecke per Kopfball die beste Chance für die Gäste. Leipzig-Keeper Peter Gulacsi war aber mit einer Glanzparade zur Stelle (75.). Auf der anderen Seite verfehlte der eingewechselte Alexander Sörloth mit einem etwas zu zentralen Schuss (77.) genauso die Entscheidung wie Dani Olmo, der die Kugel in den Nachthimmel schoss.

Das Tor des Spiels erzielte kurz vor Schluss dann Angelino. Der Spanier hämmerte einen direkten Freistoß aus knapp 30 Metern unhaltbar in den rechten Knick (89.). Ein Traumtor!

Nicht nur wegen des Treffers Mann des Spiels: Ibrahima Konate - JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Spieler des Spiels: Ibrahima Konate

Nicht nur wegen seines Treffers zum 1:0 war der Leipziger Innenverteidiger der Mann der Partie: Der Franzose gab von allen Spielern auf dem Platz auch die meisten Torschüsse ab (3), half mit seiner starken Zweikampfquote von 61 Prozent die Null zu halten und brachte außerdem 95 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Bestwert bei dieser Partie!