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Er ist nicht zu überwinden: Elfmeter-Killer Noah Atubolu schlägt wieder zu

Historisch gut: Noah Atubolu bleibt auch nach dem Wechsel von Freiburg zu Frankfurt seinem Ruf als Elfmeter-Killer treu. Jetzt trifft er auf seinen Ex-Verein.

Er hat es wieder getan. Einen Abschluss gehalten. Natürlich! Denn dafür steht Noah Atubolu nun einmal zwischen den Pfosten von Eintracht Frankfurt. Und doch war diese Parade etwas Besonderes. Denn der Torhüter hielt den Versuch von Nadiem Amiri aus elf Metern, vom Punkt, einen Strafstoß. Sechs von sechs lautet die jüngste Bilanz des personifizierten Elfmeterkillers. Gegen den Mainzer Amiri tauchte der 24-Jährige wieder in die richtige Ecke ab.

Und erntete dafür auch das Lob seiner Mannschaftskollegen. "Elfmeter sind so schwer zu halten und er hält gleich sechs in Serie. Das ist unfassbar", sagte zum Beispiel Jonathan Burkardt. Unfassbar? Für den gebürtigen Freiburger scheint es mittlerweile eher business as usual. Vor mehr als zwei Jahren beginnt die beeindruckende Serie noch im Trikot seines Heimatvereins, dem Sport-Club Freiburg. Doch was ist das Erfolgsgeheimnis?

Historisch gute Quote

Atubolu folgt einem Prozedere. Der Keeper tänzelt auf der Linie, schließt für den Schützen vermeintlich eine Seite, um dann früh in die andere Ecke abzutauchen. Klingt simpel, doch der Erfolg gibt dem Torhüter recht. Denn normalerweise liegt die Torwahrscheinlichkeit vom Punkt bei über 75 Prozent. Heißt: Die Keeper halten im Schnitt nur einen von vier Versuchen. Aktuell kommt der Frankfurter Schlussmann auf 100 Prozent, insgesamt liegt die Quote des 24-Jährigen bei beeindruckenden 66,7 Prozent.

Und das ist rekordverdächtig. Die Quote ist historisch die beste eines Bundesliga-Torhüters, der mindestens zwei Strafstöße parieren sollte. Zum Vergleich: Elfmeter-Killer Rudi Kargus, der unter anderem für den Hamburger SV, den Karlsruher SC, aber auch für die DFB-Elf zwischen den Pfosten stand, kommt auf eine Quote von 30,3 Prozent. Der heute 74-Jährige ist mit 23 nach wie vor der Torhüter mit den meisten parierten Elfmetern.

Dahin ist es noch ein Stück Weg. Doch Atubolu hätte sicherlich nichts dagegen, es gegen seinen Ex-Verein am Samstag wieder zu tun. Dafür steht er nunmal zwischen den Pofsten.

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