
Das Rennen um die Champions League: Wer kommt ins Ziel?
Hinter Bayern, Dortmund und Leipzig kämpft ein Trio in der Bundesliga vor dem 34. Spieltag noch um den Einzug in die Königsklasse. Und dann gibt es da noch eine weitere Option. So ist die Lage bei den Champions-League-Anwärtern!
Inzwischen steht fest: Die vier besten Teams aus der höchsten deutschen Fußballklasse qualifizieren sich für die Champions League, die Bundesliga bekommt diese Saison keinen zusätzlichen Platz. Der alte und neue Meister FC Bayern München, Vizemeister Borussia Dortmund und RB Leipzig haben ihre Plätze bereits sicher.
Um den verbleibenden vierten Platz streiten sich drei Mannschaften: Der VfB Stuttgart, die TSG Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen. Der VfB hat von den drei Teams vor dem 34. Spieltag die beste Ausgangsposition.
Der SC Freiburg würde sich die Champions League sogar ebenfalls noch verdienen, falls er in der kommenden Woche im Finale in Istanbul die Europa League gegen Aston Villa gewinnt.

Platz 4: VfB Stuttgart, 61 Punkte, Tordifferenz +22
Der VfB Stuttgart beendete durch das 3:1 gegen den direkten Konkurrenten Leverkusen eine Negativserie von drei sieglosen Bundesliga-Spielen und hat jetzt die Champions-League-Qualifikation in der eigenen Hand. Da die Tordifferenz um fünf Treffer besser ist als die der punktgleichen Hoffenheimer, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich Stuttgart mit einem Sieg Platz vier sichert.
Die Fans können sich zum Abschluss wieder auf Tore freuen, erzielte doch nur der FC Bayern in der Bundesliga mehr als Stuttgart (69). Großen Anteil daran weist Nationalspieler Deniz Undav auf, der mit 19 Ligatoren in dieser Saison hinter FCB-Superstar Harry Kane die zweitmeisten sammelte.
Am Samstag geht es zu Eintracht Frankfurt. So viele Tore wie gegen die SGE erzielte der VfB in seiner Bundesliga-Historie gegen keinen anderen Club (191).

Platz 5: TSG Hoffenheim, 61 Punkte, Tordifferenz +17
Die TSG Hoffenheim befindet sich rechtzeitig zum Endspurt wieder in toller Form, kommt in der Bundesliga seit fünf Begegnungen ohne Niederlage daher. Zuletzt gelang ein 1:0-Erfolg gegen Bremen. Bereits zu diesem Zeitpunkt holte Hoffenheim mehr Siege (18) als in jedem seiner anderen Ligaspieljahre, ein Punkt fehlt der TSG jedoch noch zur Teambestmarke.
Verlassen kann sich Hoffenheim dabei einmal mehr auf Mannschaftslegende Andrej Kramarić, der in seiner elften Saison bei den Kraichgauern schon zum neunten Mal zweistellig traf.
Zum Abschluss geht es nach Mönchengladbach. Gegen die Borussia erzielte die TSG die meisten Tore in der Bundesliga (62) und gewann das Hinspiel souverän mit 5:1.

Platz 6: Bayer 04 Leverkusen, 58 Punkte, Tordifferenz +21
Bayer 04 Leverkusen ist durch die Niederlage gegen Stuttgart um zwei Plätze abgerutscht und hat jetzt von den drei Teams, die noch um Platz vier kämpfen, die schlechteste Ausgangsposition. Die Werkself muss am Samstag das Heimspiel gegen den HSV gewinnen und auf Niederlagen von Stuttgart und Hoffenheim hoffen – dann würde das bessere Torverhältnis für Bayer 04 sprechen.
Dass ein Sieg gelingt, ist immerhin wahrscheinlich. Leverkusen gewann die letzten drei Bundesliga-Duelle mit dem HSV und blieb in den letzten neun Heimspielen gegen die Rothosen ungeschlagen (sieben Siege, zwei Remis). Zudem ist Top-Torschütze Patrik Schick in Gala-Form, er traf in den letzten sieben Spielen neunmal.
