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Wer erreicht die Champions League?
Wer erreicht die Champions League? - © DFL
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Kampf um die Champions League: Wer macht das Rennen?

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Die Bundesliga Spielzeit 2025/26 steuert auf die Crunchtime zu. So stehen die Chancen der Teams auf eine Champions-League-Teilnahme in der kommenden Saison.

Noch steht nicht fest, welcher Tabellenplatz einer Qualifikation gleichkommt. Zuletzt verloren die deutschen Teams im internationalen Rennen um einen festen fünften CL-Startplatz zwar etwas an Boden, entschieden ist aber noch nichts. 

Klar ist, dass die Top-4 der Bundesliga gesetzt sind – und während dem FC Bayern München Platz zwei schon mindestens sicher ist, hat auch der Zweitplatzierte Borussia Dortmund mit neun Punkten hinter den Bayern und elf Punkten vor dem Dritten RB Leipzig beste Chancen auf die Königsklassen-Teilnahme in der kommenden Saison.

Um die weiteren Plätze streiten sich vor allem der VfB Stuttgart, RB Leipzig, TSG Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen. Und nicht zu vergessen: Gewinnt der Sport-Club Freiburg die Europa League, würden die Breisgauer auch auf diesem Wege direkt in die Champions League einziehen.

RB Leipzig – 53 Punkte

Die Sachsen sind voll auf Champions-League-Kurs. Das Team von Ole Werner hat vier der vergangenen fünf Spiele gewonnen, ist in der Tabelle an Stuttgart vorbeigezogen und steht nun erstmals in der Rückrunde auf Platz drei. 

Dank den ligaweit zweitmeisten abgegebenen Torschüssen hinter Bayern, dem Super-Talent Yan Diomande und dem besten Christoph Baumgartner aller Zeiten hat RBL schon jetzt mehr Punkte geholt (53) als in der ganzen letzten Saison (51).

VfB Stuttgart – 53 Punkte

Auch der VfB hat schon jetzt mehr Punkte als in der Vorsaison, mit der Niederlage gegen den BVB endete jetzt aber eine Serie von sechs ungeschlagenen Bundesliga-Spielen. 

Deniz Undav trägt die Schwaben durch das bisherige Kalenderjahr, sammelte 15 Scorer-Punkte (zehn Tore, fünf Torvorlagen). Das ist der alleinige Bundesliga-Bestwert. Außerdem hat der VfB die besten Zweikämpfer – 53 Prozent gewonnene Duelle – und die zweitbeste Joker-Bilanz – zwölf Tore, nur Bayern und Dortmund haben mehr (14).

TSG Hoffenheim – 50 Punkte

Die Süddeutschen sind zuletzt etwas aus dem Tritt geraten, von den letzten sechs Partien wurde nur die beim Schlusslicht Heidenheim gewonnen (4:2 am 25. Spieltag). Durch erstmals 2025/26 gleich zwei Niederlagen nacheinander ging es für die TSG zuletzt runter auf Platz fünf.

Hoffnung auf einen Turnaround macht das Restprogramm der Hoffenheimer. In der Hinrunde holte die TSG gegen die verbleibenden sechs Gegner ganze 13 Punkte – laufen die Rückrunden-Duelle auch so gut, zieht das Ilzer-Team in die Champions League ein.

Bayer 04 Leverkusen – 49 Punkte

Leverkusen ist in der Bundesliga seit sechs Spielen unbesiegt, nach zuvor drei Remis in Serie gelang mit dem Torfestival gegen den VfL Wolfsburg nun endlich auch wieder ein Sieg.

Mit den spielerischen Fähigkeiten, abgebildet bei durchschnittlich 58 Prozent Ballbesitz und einer Passquote von 89 Prozent (das toppen jeweils nur die Bayern) ist der Meister von 2023/24 nicht abzuschreiben. Außerdem haben die Rheinländer das gewisse Etwas. Spezialist Alejandro Grimaldo traf fünfmal nach einem Freistoß!