Diese Spieler könnten am Sonntag den Unterschied ausmachen - © DFL Deutsche Fußball Liga
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FC Bayern München gegen den SC Freiburg: Die Schlüsselspieler im Vergleich

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FC Bayern München gegen den SC Freiburg ist eines der heißesten Duelle am 10. Bundesliga-Spieltag. Wenn die beiden Kontrahenten am Sonntag um 19.30 Uhr in der Allianz Arena aufeinandertreffen, können einige Schlüsselspieler entscheidend werden. bundesliga.de zeigt dir, wer sie sind.

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Dayot Upamecano vs. Matthias Ginter

Dayot Upamecano ist der Dauerbrenner beim FC Bayern München. Der Franzose stand als einziger Feldspieler in dieser Saison immer in der Anfangsformation der Bayern. Upamecano ist ein Innenverteidiger moderner Prägung und vereint Zweikampfhärte, Schnelligkeit und Spielaufbau. Von allen Münchnern hat er die zweitmeisten Duelle geführt (bei einer Erfolgsquote von 58 Prozent). Gleichzeitig bringt er es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 35,3 km/h und kann so mit praktisch jedem Stürmer mithalten. Er spielte 2022/23 ligaweit außerdem die meisten Pässe (677, bei einer herausragenden Passquote von 93 Prozent) und kann die meisten Balleroberungen verzeichnen (32). Letzteres spricht für sein gutes Stellungsspiel. Bei der Torgefahr hat der 23-Jährige im Vergleich zur letzten Saison aber noch ein wenig Nachholbedarf: War Upamecano 2021/22 noch an sieben Toren direkt beteiligt, kommt er in dieser Spielzeit erst auf einen Torschuss.

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Etwas besser läuft es da schon bei seinem Freiburger Pendant Matthias Ginter, der in dieser Saison immerhin schon zwei Tore bejubeln durfte. Wie auch Upamecano ist Ginter ein Dauerbrenner, verpasste noch keine einzige Minute. Und was die Zweikampfquote betrifft, liegt er mit 61 Prozent sogar noch über seinem Münchner Gegenpart. Gleichermaßen ist das mit seinem Nebenmann Philipp Lienhart zusammen Bestwert bei Freiburg. Ginter ist auch ein spielstarker Innenverteidiger, der sich aus 80 Prozent der Drucksituationen erfolgreich befreien kann (drittbester Wert ligaweit). Große Unterschiede gibt es zwischen Ginter und Upamecano hinsichtlich der Fairness und der Geschwindigkeit. Während Upamecano bei Bayern diese Saison der Spieler mit den meisten Fouls ist (10), kommt Ginter nach nunmehr 300 Bundesliga-Einsätzen im Schnitt gerade einmal auf ein Foul alle zwei Spiele. Gesperrt war der Abwehrspieler noch nie! Mit 31, 64 km/h liegt seine Höchstgeschwindigkeit jedoch fast vier km/h unter der des Müchners.

Joshua Kimmich vs. Vincenzo Grifo

Joshua Kimmich ist der Maschinenraum des FC Bayern. Der Sechser ist wahrer Ballmagnet und Dauerläufer. 873 Ballbesitzphasen (107 pro Spiel) sind Bundesliga-Bestwert. Als einer von nur sechs Spielern ligaweit hat Kimmich 2022/23 schon mehr als 100 Kilometer zurückgelegt. Pro Spiel kommt er im Schnitt auf 12,2 - kein Bayern-Spieler hat mehr. Kimmich ist aber auch ein absoluter Experte für den ruhenden Ball: Er schlug, wie schon letzte Saison, ligaweit die meisten Ecken (53), drei davon führten zu Toren (Bundesliga-Bestwert). Insgesamt führten vier seiner Standards zu Toren. Beachtlich ist auch seine Erfolgsserie nach Eckbällen: Bei den letzten 21 Bayern-Treffer nach Ecken schlug immer Kimmich den Ball zuvor nach innen.

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Wenn es in der Bundesliga bezüglich der Standards einer mit Kimmich aufnehmen kann, dann ist das Vincenzo Grifo. Genau wie der Münchner Spielmacher hat auch Grifo in dieser Saison vier Standards mit Torerfolg geschlagen. Damit stellt das Duo den Bundesliga-Bestwert. Letzte Saison kam Grifo sogar auf 18 Tore nach seinen ruhenden Bällen. Da konnte selbst Kimmich nicht mehr mithalten.

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Grifo kann aber weit mehr als nur Freistöße und Ecken. Auf seiner meist linken Offensivseite glänzt er gleichermaßen als Zuarbeiter wie Vollstrecker. 25 Torschussvorlagen sind Bestwert bei Freiburg. Mit seinen 19 Torschüssen, drei Toren und vier Scorern landet er in der Statistik der Breisgauer jeweils auf Platz zwei. Aber der 29-Jährige ist nicht nur Künstler, sondern auch Arbeiter: Im Schnitt spult er pro 90 Minuten starke 11,1 Kilometer ab.

Sadio Mane vs. Michael Gregoritsch

Im Sturm des FC Bayern fokussiert sich nach dem Abgang von Robert Lewandowski vieles auf Neuzugang Sadio Mane. Der Senegalese traf in seinen neun bisherigen Bundesliga-Spielen viermal. Jedes Mal, wenn er einen Treffer beisteuerte, gewann seine Mannschaft am Ende. Mane vereint neben seinen Vollstrecker-Qualitäten auch Technik und Geschwindigkeit. In dieser Saison sprintete er häufiger als jeder andere Bayern-Spieler Richtung gegnerisches Tor (195 Mal). Noch ist er dabei aber manchmal einen Schritt zu eifrig, denn schon einige Treffer wurden dem 30-Jährigen wegen einer Abseitsposition wieder aberkannt.

Super-Sonntag in der Bundesliga

Zentraler Mann im Freiburger Sturm ist seit dieser Saison Michael Gregoritsch. Der Mittelstürmer kann zwar auch aus der Tiefe kommen, überzeugt im Vergleich zu Mane aber vor allem durch sein Kopfballspiel. Kein Spieler hat ligaweit mehr Kopfballduelle gewonnen als der Österreicher (56). Gregoritsch wirft sich aber nicht nur in jeden langen Ball aus der Tiefe, um ihn auf seine Mitspieler abzulegen, er kommt auch selbst zum Abschluss: Seine 33 Torschüsse werden in dieser Saison nur noch von Gladbachs Marcus Thuram übertroffen. Erfolgreich ist er dabei selbstverständlich auch: Vier Tore (zwei davon per Kopf) und einer Torvorlage machen ihn zum besten Torjäger und Scorer seines Teams.

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