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Meisterlicher FC Bayern München lässt dem SC Freiburg keine Chance

Der alte und neue Deutsche Meister hat sein letztes Bundesliga-Heimspiel 2019/20 gewonnen: Der FC Bayern siegte nach einer starken Vorstellung gegen den SC Freiburg verdient mit 3:1 (3:1). Während die Münchner mit dem 15. Pflichtspielsieg in Serie einen weiteren Rekord aufstellten, ist für den Sport-Club der Traum von der Europapokalteilnahme in der nächsten Saison geplatzt.

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Joshua Kimmich (15.) und Toptorjäger Robert Lewandowski (24., 37.) mit seinen Saisontreffern Nummer 32 und 33 ließen den FC Bayern München jubeln, die erst in der zweiten Halbzeit etwas nachließen. Häufiger als "Lewy" trafen in einer Bundesliga-Spielzeit nur Gerd Müller (36 Mal 1973, 38 Mal 1970, 40 Mal 1972) und Dieter Müller (34 Mal 1977). Lucas Höler (33.) hatte für den SC Freiburg zwischenzeitlich verkürzt.

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"Fußball spielen, mutig sein - und schauen, was rauskommt", hatte Freiburgs Trainer Christian Streich bei Sky die Marschroute vorgegeben. Doch Mut war beim SC, der auf Nationalspieler Roben Koch (Rücken) verzichten musste, nur selten zu sehen. Die Bayern spielten gewohnt dominant, von Meisterfeier-Kater keine Spur - ganz im Gegenteil. Dafür hatte auch Flick mit seiner Rotation gesorgt.

Ablage Lewandowski, Linksschuss Kimmich - die Führung für die Bayern nach einer Viertelstunde - SVEN HOPPE/POOL/AFP via Getty Images/Pool

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Erstmals in dieser Saison durfte Sven Ulreich das Tor hüten. Der junge Neuseeländer Sarpreet Singh gab sein Startelf-Debüt in der Bundesliga und fand ein perfekt funktionierendes Kollektiv vor. Dass Topstars wie David Alaba und Serge Gnabry oder Ivan Perisic fehlten, machte sich nicht bemerkbar. Später kamen auch die Nachwuchsspieler Chris Richards und Jamal Musiala noch zu seinem Bundesliga-Debüt.

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Ob Lauf-, Pass- oder Positionsspiel: Vieles klappte beim Rekordmeister wie aus einem Guss. "Bayern war von Beginn an präsent und hat die Tür nicht aufgemacht", sagte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier, "das zeugt von wahnsinniger Qualität, Professionalität und Mentalität." Seinem SC attestierte er schon vor dem Ligafinale gegen Schalke 04 "eine großartige Saison".

Der erneut starke Ersatzkapitän Thomas Müller leitete die Führung ein, Lewandowski legte klug für Torschütze Kimmich auf. Vor dem 2:0 gelangte der Ball erneut über Müller sowie Leon Goretzka zum Polen, der per Kopf vollstreckte. Sein zweiter Treffer wurde von Lucas Hernandez vorbereitet, der für den gesperrten Alphonso Davies spielen durfte.

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Streich verschaffte seinem Unmut in der Coachingzone mehrfach Luft ("So 'ne Sch....!"), versuchte aber auch, Zuversicht zu vermitteln ("Vorwärts, trau dich!"). Doch die Bayern ließen nur wenig zu. Der eingewechselte Luca Waldschmidt vergab den möglichen erneuten Anschluss (71.), der eingewechselte Kingsley Coman traf für die Bayern nur die Latte (85.).

Nach Goretzkas Schuss steht Lewandowski goldrichtig, köpft den Abpraller zum 2:0 ins Tor - Alexander Hassenstein/Getty Images/Pool

Spieler des Spiels: Robert Lewandowski

Robert Lewandowski war an allen drei Toren beteiligt (zwei Tore, eine Torvorlage) und schrieb Geschichte: Mit jetzt 33 Saisontoren hat er einen neuen Rekord für ausländische Spieler aufgestellt; er löste Pierre-Emerick Aubameyang ab.

Lewandowski erzielt seine Saisontreffer 32 und 33 - SVEN HOPPE/POOL/AFP via Getty Images/Pool