
Wiedersehen mit FK Bodø/Glimt: Diesmal will der BVB den Sieg
Borussia Dortmund reist am 2. Spieltag der UEFA Champions League nach Norwegen und trifft dort am Mittwochabend um 21:00 Uhr auf FK Bodø/Glimt. Es ist ein Wiedersehen nach rund zehn Monaten. Diesmal will es der BVB besser machen als im Heimspiel der Vorsaison und die drei Punkte einfahren.
Es ist bis zu diesem Punkt eine höchst erfolgreiche Saison für Borussia Dortmund. Abgesehen vom Franz Beckenbauer Supercup hat der BVB in dieser Saison noch kein Pflichtspiel verloren. Es gab in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League sogar ausschließlich Siege – bis zum vergangenen Freitag, als gegen Bremen eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben wurde.
Ähnlich ärgerlich ist für die Borussia auch das letzte Aufeinandertreffen mit dem FK Bodø/Glimt in der Champions League verlaufen. Am 10. Dezember 2025 hatte Julian Brandt die Schwarzgelben gleich zweimal in Führung gebracht (18., 51.), doch die Norweger kamen zweimal zum Ausgleich durch Haitam Aleesami (42.) und den Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge (75.). Das Remis war am Ende eine gefühlte Niederlage für den BVB.
BVB-Trainer Kovač hat viele Optionen für Rotation
Diesmal soll es besser laufen. In Norwegen möchte Niko Kovač mit seiner Mannschaft die nächsten drei Punkte einfahren, nachdem Dortmund zum Auftakt der Champions League 3:2 gegen den FC Villarreal gewann.
Kleinere Änderungen an der Startformation sind möglich. Im Mittelfeld steht mit Joey Veerman eine gleichwertige Alternative zu Jobe Bellingham und Felix Nmecha zur Verfügung, im Angriff machen sich auch Konstantinos Karetsas, Samuele Inácio und Fabio Silva Hoffnung auf einen Einsatz von Beginn an. Sollte Julian Ryerson, der zuletzt wegen einer Rippenverletzung gefehlt hatte, rechtzeitig fit werden, könnte er Maximilian Beier oder Daniel Svensson aus der Startelf verdrängen.

Mit Bodø/Glimt hat Dortmund eine Rechnung offen
Für BVB-Geschäftsführer Lars Ricken ist Bodø/Glimt ein "alter Bekannter, mit dem wir noch eine Rechnung offen haben." Kovač hofft derweil nicht nur auf drei Punkte, sondern vor allem auf einen Lerneffekt seiner Mannschaft nach dem verpassten Sieg gegen Bremen. "Wir werden hoffentlich aus den letzten acht Minuten unsere Lehren ziehen", sagte der 54-Jährige. Bleibt der BVB am Mittwochabend bis zum Abpfiff konzentriert, dann könnte es die nächsten drei Punkte geben.