Intensive Partie: Beide Teams kämpfen um jeden Ball - © 2019 Getty Images
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Umkämpftes 1:1 zwischen Mönchengladbach und Freiburg

Mönchengladbach - Das Tor-Comeback von Alassane Plea war nicht genug: Borussia Mönchengladbach und der Sport-Club Freiburg trennten sich unentschieden zum Auftakt des 26. Spieltags. Das Team von Trainer Dieter Hecking kam gegen den SC Freiburg nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Die in der Hinrunde noch so heimstarke Borussia blieb somit zum vierten Mal in Folge im eigenen Stadion ohne Sieg.

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FANTASY HEROES: Vincenzo Grifo (12 Punkte), Pascal Stenzel (12), Thorgan Hazard (12)

Der zuletzt in sieben Spielen torlose Alassane Plea (16.) bewahrte Borussia Mönchngladbach sogar vor Schlimmerem, nachdem der Ex-Gladbacher Vincenzo Grifo (10.) den Sport-Club Freiburg früh in Führung geschossen hatte. Der Vorsprung des Hecking-Teams auf Platz fünf kann somit am Sonntag auf einen Punkt schmelzen – vor wenigen Wochen waren es noch zehn.

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"Wir fahren nicht nach Gladbach, um nett zu sein", hatte Freiburgs Trainer Christian Streich vor dem Spiel angekündigt. Seine Elf hielt sich an die Vorgabe und wurde früh belohnt: Grifo, der vergangene Saison in 17 Einsätzen für die Borussia keinen Treffer erzielte hatte, überwand Yann Sommer per Flachschuss. Der Italiener war somit an sieben der letzten elf Freiburger Tore beteiligt.

Torflaute beendet: Alassane Plea gleicht in der 16. Minute für die Borussia aus - imago images / Moritz Müller

Die durchaus überraschende Führung hatte jedoch nur sechs Minuten Bestand: Gladbachs Rekordeinkauf Plea drückte ein flache Hereingabe von Thorgan Hazard zu seinem elften Saisontor über die Linie, der Ausgleich hielt auch der Überprüfung durch den Video-Assistenten stand. Der in der Hinrunde so treffsichere Franzose beendete damit seine Durststrecke von 541 Minuten ohne Tor.

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Nach dem hektischen Beginn gönnten sich beide Teams vor den 46.832 Zuschauern eine Atempause. Gladbach zog sich bei Freiburger Ballbesitz weit zurück, um mit schnellen Kontern zu antworten. Die neu formierte SC-Abwehr mit dem Startelfdebütanten Keven Schlotterbeck in der Innenverteidigung ließ bis zur Pause jedoch nur wenig zu. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Grifo sogar die Chance zur erneuten Führung (36.).

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Insgesamt blieb die Partie aber auch in der zweiten Halbzeit auf mäßigem Niveau. Die Borussia hatte Mühe, ihre spielerische und individuelle Qualität auf den Platz zu bringen. Auch von Hazard war nicht viel zu sehen. Stattdessen entpuppte sich Freiburg als unangenehmer Gegner, auf links wagte Christian Günter immer wieder gefährliche Vorstöße.

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Die Einwechslung von Patrick Herrmann (61.) brachte noch einmal Schwung in das Gladbacher Offensivspiel, zwingend waren die Bemühungen der Fohlenelf jedoch viel zu selten. Bei Freiburg stemmten sich allen voran Schlussmann Alexander Schwolow und der starke Innenverteidiger Dominique Heintz mit Erfolg gegen die Bemühungen der Borussia.

Tor gegen den Ex-Verein: Vincenzo Grifo hält sich bei seinem Jubel zurück - imago images / Eibner

Spieler des Spiels: Vincenzo Grifo

Vincenzo Grifo zeigte bei seinem Ex-Verein, zu welchen starken Leistungen er im Freiburger Trikot in der Lage ist. Grifo war an fünf der zehn Freiburger Torschüsse beteiligt und erzielte mit seinem ersten Abschluss der Partie die frühe Führung für die Breisgauer. Zudem gewann er gute 58% seiner Zweikämpfe und sprintete 26 Mal, kein Freiburger häufiger.