Breel Embolo trifft zweimal für Borussia Mönchengladbach - © INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Breel Embolo trifft zweimal für Borussia Mönchengladbach - © INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
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4:2 gegen den SC Freiburg: Borussia Mönchengladbach ist zurück an der Spitze

Borussia Mönchengladbach hat am 13. Spieltag den SC Freiburg geschlagen und die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert. Die Fohlen setzten sich dank eines starken Breel Embolo gegen die Breisgauer durch.

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FANTASY HEROES: Breel Embolo (23 Punkte), Patrick Herrmann (19), Florian Neuhaus und Marcus Thuram (beide 14)​

Heimserie ausgebaut, Tabellenführung behauptet: Borussia Mönchengladbach hat die Herbstmeisterschaft nach einem furiosen Offensivwirbel weiter fest im Visier. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose besiegte den SC Freiburg verdient mit 4:2 (1:1) und liegt auch nach dem 13. Spieltag mit einem Punkt Vorsprung auf RB Leipzig an der Spitze der Fußball-Bundesliga.

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Marcus Thuram (3.), Breel Embolo (46., 71.) und Patrick Herrmann (51.) sorgten eine Woche vor dem Topspiel gegen Titelverteidiger Bayern München für den fünften Liga-Heimsieg der Fohlen in Serie. Da störte es auch nicht, dass Embolo einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte (49.). Jonathan Schmid (6.) hatte für das Überraschungs-Team aus dem Breisgau zunächst ausgeglichen, Lucas Höler erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer (58.). Am Ende mussten sich die Freiburger nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage aber geschlagen geben.

Breel Embolo setzt einen Elfmeter an den Pfosten, kann mit Borusssia Mönchengladbach am Ende aber trotzdem jubeln - nordphoto / Meuter via www.imago-images.de/imago images/Nordphoto

Rose veränderte sein Team im Gegensatz zum glücklichen Erfolg in der Europa League beim Wolfsberger AC (1:0) auf gleich fünf Positionen, doch den ersten Warnschuss gaben die Gäste ab. Nico Schlotterbeck scheiterte mit seiner Direktabnahme aber an Torhüter Yann Sommer (1.). Es war das Startsignal für eine turbulente Anfangsphase vor 51.080 Zuschauern im Borussia-Park. Einen harmlosen Kopfball von Rami Bensebaini ließ der Freiburger Schlussmann Mark Flekken nach vorne abprallen, Thuram nutzte den Fehler aus und staubte zu seinem sechsten Saisontor ab. Die Freude bei den Gastgebern währte aber nur kurz. Schmid zirkelte einen Freistoß aus 17 Metern sehenswert zum Ausgleich ins Netz. Es sollte die letzte gelungene Offensivaktion der Mannschaft von Trainer Christian Streich in der ersten Halbzeit bleiben. Die Freiburger agierten im Aufbau- und Passspiel zu fehlerhaft.

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Die Gladbacher nutzten die daraus resultierenden Ballgewinne zu ihrem gefürchteten Umschaltspiel. Besonders den starken Thuram bekamen die Gäste überhaupt nicht in den Griff, sein Gegenspieler Manuel Gulde sah öfters schlecht aus.
Thuram scheiterte aber zunächst an Flekken (21.), dann traf er den Pfosten (25.). Da auch Herrmann in Flekken seinen Meister fand (30.), ging es mit einem schmeichelhaften Unentschieden für den SC in die Pause.
Das sollte aber nicht lange Bestand haben, die Gastgeber kamen äußerst druckvoll aus der Kabine. Nach einem Ballverlust von Lucas Höler gegen Nico Elvedi ging es ganz schnell. Ein schönes Zusammenspiel mit Herrmann nutzte Embolo im Anschluss zur erneuten Führung.

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Die Freiburger verloren nun vollkommen die Ordnung. Dominique Heintz stieß Embolo im Strafraum um, doch der Ex-Schalker machte es zu genau. Davon unbeeindruckt ging der Sturmlauf weiter. Nach Embolos Vorarbeit schob Herrmann mühelos zum 3:1 ein. Doch das Streich-Team kämpfte sich zurück. Höler traf per Kopf, vier Minuten später rettete Bensebaini für den bereits geschlagenen Sommer auf der Linie. Doch der starke Embolo stellte mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her.

Freiburgs Lucas Höler macht das Spiel mit seinem Anschlusstreffer zum 3:2 zwischenzeitlich noch einmal spannend - Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Spieler des Spiels: Breel Embolo

Breel Embolo erzielte seinen dritten Bundesliga-Doppelpack (den ersten für Mönchengladbach), legte zudem einen Treffer vor. Erstmals war er in einem Bundesliga-Spiel an drei Treffern beteiligt. Der fleißige Embolo führte zudem die meisten Zweikämpfe auf dem Platz (28).

Gladbachs Breel Embolo avanciert gegen den SC Freiburg zum Matchwinner - trotz eines verschossenen Elfmeters - INA FASSBENDER/AFP via Getty Images