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Der FC Bayern will seine Spitzenposition mit einem Sieg im Klassiker unterstreichen
Der FC Bayern will seine Spitzenposition mit einem Sieg im Klassiker unterstreichen - © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Der FC Bayern will seine Spitzenposition mit einem Sieg im Klassiker unterstreichen - © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
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Fünf Gründe: Darum behält der FC Bayern im Klassiker die Oberhand

Am Samstag steigt der 115. Klassiker zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Standesgemäß trifft der Tabellenerste auf den Tabellenzweiten. Mehr Topspiel geht nicht! Bayern will seine Vormachtstellung gegen den BVB untermauern. bundesliga.de erklärt, warum der Rekordmeister die Punkte zuhause behält.

1) FC Bayern hat Spitzen-Bilanz gegen Borussia Dortmund

Vor dem Kracher am Samstagabend lohnt sich für den FC Bayern München ein Blick in die Bilanz: Von den bisherigen 114 Duellen in der Bundesliga gingen die Münchener 56 Mal als Sieger vom Platz (32 Remis, 26 Niederlagen).

Die "Roten" verloren zudem nur eines der letzten 15 Bundesliga-Aufeinandertreffen (bzw. 17 Pflichtspiele) gegen die Schwarzgelben (0:2 am 27. Spieltag 2023/24). Bayern schenkte Borussia Dortmund in seiner Bundesliga-Historie die mit Abstand meisten Gegentore ein (231) und fügte ihm die meisten Niederlagen zu (56). 

2) Zuhause besonders stark gegen Dortmund

Auch wenn der BVB seinen letzten Sieg im Klassiker in München holte, waren die Bayern vor heimischer Kulisse in der Vergangenheit klar im Vorteil: Dortmund gewann lediglich zehn von 57 Bundesliga-Spielen in München. Nirgendwo sonst verloren die Schwarzgelben so oft wie beim FCB (36 Mal).

Nur eines der letzten zwölf Heimspiele musste Bayern in der Bundesliga an Dortmund abgeben (zehn Siege, ein Remis). Das Torverhältnis dabei: 41:20!

3) Nicht zu stillender Torhunger in der Allianz Arena

Besonders gerne jubeln die Bayern im ersten Saisondrittel in der Allianz Arena: In den ersten drei Bundesliga-Heimspielen erzielten die Münchener 18 (!) Tore und stellten damit einen neuen historischen Rekord auf. Stuttgart (5:1), Union (7:0) und Leipzig (6:1) wurden mehr als deutlich geschlagen.

Der Rekord in den ersten vier Heimspielen einer Saison liegt bei 20 Treffern und wird ausnahmsweise nicht vom FCB gehalten, sondern von Gladbach (1984/85). Insgesamt kommt Bayern 2026/27 auf 25 Tore, die Münchener sind schon wieder auf einem 121-Saisontore-Kurs (2025/26 wurde mit 122 ein neuer Rekord aufgestellt). 

4) Seltene Blöße gegen Ex-Spieler und -Coach Kovač

Der heutige BVB-Trainer Niko Kovač, von 2001 bis 2003 Spieler und von Sommer 2018 bis November 2019 Trainer beim FC Bayern, hat als Coach nur einmal gegen den Rekordmeister gewonnen (zudem zwei Unentschieden und zehn Niederlagen).

Dieser Sieg bedeutete immerhin einen Titelgewinn: 2018 holte er mit Eintracht Frankfurt durch ein 3:1 im Finale gegen Jupp Heynckes & Co. den DFB-Pokal. 

5) Auch gegen den BVB hat Harry Kane eine Top-Bilanz

Der frisch gebackene Ballon d'Or-Gewinner Harry Kane hat in elf Pflichtspielen gegen den BVB zehnmal getroffen (darunter sechs Tore in sieben Partien mit den Bayern). 

Nur gegen einen nicht-englischen Club netzte er öfter ein: 14 Mal in neun Spielen gegen den VfB Stuttgart. Am 8. Spieltag dürfte er nach seinem persönlichen Triumph umso beflügelter auftreten. Obacht BVB!

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