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Die beste Defensive der Liga soll auch die Bayern vor Probleme stellen
Die beste Defensive der Liga soll auch die Bayern vor Probleme stellen - © INA FASSBENDER
Die beste Defensive der Liga soll auch die Bayern vor Probleme stellen - © INA FASSBENDER
bundesliga

Fünf Gründe: Darum schlägt der BVB den FC Bayern im Klassiker

Am Samstag steigt der 115. Klassiker zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Standesgemäß trifft der Tabellenerste auf den Tabellenzweiten. Mehr Topspiel geht nicht! Der BVB könnte mit einem Auswärtserfolg die Spitze erklimmen. bundesliga.de verrät euch, warum das klappen könnte.

1) Ungeschlagener BVB kommt mit breiter Brust

Nach den beiden späten Heimsiegen in der Bundesliga gegen Frankfurt und im DFB-Pokal gegen Bremen strotzt Borussia Dortmund vor Selbstvertrauen – die wohl wichtigste Voraussetzung für einen Dreier in der Allianz Arena. Neben dem FC Bayern München sind die Schwarzgelben das einzige noch ungeschlagene Team in der Bundesliga.

Fünf Siege und zwei Unentschieden zu Saisonbeginn standen zuletzt 2023/24 zu Buche. Besser starteten die Borussen letztmals vor neun Jahren in eine Bundesliga-Spielzeit (2017 waren es sechs Siege und ein Remis). Dortmund will in diesem Jahr eine neue Bestmarke aufstellen!

2) Die Bilanz macht dem BVB in einigen Punkten Hoffnung

Natürlich hat auch der BVB keine Traumbilanz gegen den FCB vorzuweisen, doch es finden sich ein paar Mutmacher in den vergangenen Duellen. Ein Beispiel: Nur Gladbach (28 Mal) und Bremen (27 Mal) gewannen öfter gegen die Bayern als der BVB (26 Mal). Einzig die Borussia vom Niederrhein schoss in der Bundesliga-Historie mehr Tore gegen die Münchener (144) als Dortmund (141). Zudem: Nur der BVB siegte in der BL-Geschichte bereits zehnmal beim FC Bayern!

3) Erinnerung an den letzten Klassiker-Sieg

Borussia Dortmund feierte seinen letzten Sieg gegen den FC Bayern in der Bundesliga in München. Am 30. März 2024 gewann der BVB mit 2:0. Damals trafen Karim Adeyemi und Julian Ryerson. Auch in der Saison 2024/25 waren die Schwarzgelben nah dran an einem Erfolg in der Allianz Arena: 2:2 hieß es damals, als Maximilian Beier und Waldemar Anton die Tore erzielten.

4) FC Bayern trifft auf BVB-Bollwerk

Ein großes Plus ist auch in dieser Saison die defensive Stabilität. Der BVB kassierte bislang nur vier Gegentore, und damit zwei weniger als der FCB. Zwei Gegentore weniger waren es ebenfalls in der gesamten letzten Spielzeit (34 beim BVB, 36 bei Bayern).

Fünfmal spielte die Elf von Trainer Niko Kovač in den bisherigen sieben Bundesliga-Spielen zu Null. Das kommt nicht von ungefähr: Der gegnerische xGoals-Wert ist beim BVB am geringsten (5,85). Dortmund lässt also nur wenige hochkarätige Chancen zu. In den sieben Spielen hatten die Gegner nur drei Großchancen und Torhüter Gregor Kobel parierte starke 82 Prozent der Schüsse auf sein Tor.

5) Bayern ist schlagbar – und der BVB war schon nah dran

Gegen den FC Bayern fehlte Borussia Dortmund zuletzt nicht viel. Die Münchner entschieden die vergangenen drei Pflichtspielduelle zwar für sich, doch stets fiel der Sieg nur mit einem Tor Unterschied aus. Sowohl beim 1:2 in München als auch beim 2:3 in Dortmund in der vergangenen Saison hielt der BVB die Partie bis zum Schluss offen. Auch im Franz Beckenbauer Supercup reichte es für Bayern nur zu einem knappen 2:1.

"Wir gehen da hin, haben keine Scheu, hoffentlich, und werden ein gutes Spiel machen, wie letztes Jahr in der zweiten Halbzeit dort", kündigte Co-Kapitän Nico Schlotterbeck auf Nachfrage von Sport1 an. Der BVB ist bereit für den nächsten magischen Moment im Klassiker!

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