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Ausgelassener Jubel nach dem Siegtreffer durch Marcel Sabitzer
Ausgelassener Jubel nach dem Siegtreffer durch Marcel Sabitzer - © INA FASSBENDER
Ausgelassener Jubel nach dem Siegtreffer durch Marcel Sabitzer - © INA FASSBENDER
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Spektakel pur in Dortmund!

Wie bereits in der Bundesliga war viel los beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen. Kurzzeitig sah es nach dem nächsten Füllkrug-Wahnsinn aus, ehe Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer dann das letzte Wort hatte.

Borussia Dortmund wirkte geschockt nach der verspielten 2:0 Führung. Dem BVB gelang nur noch wenig, bis es dann in der dritten Minute der Nachspielzeit doch noch eine Chance geben sollte. Kurz vor dem Strafraum erhielten die Schwarzgelben eine Freistoßmöglichkeit. Marcel Sabitzer trat an und brachte das gesamte Stadion zum Beben. Auch auf dem Platz kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr. Die Erleichterung war riesig.

"Mein erster Gedanke war: 'schieß'. Schlotti (Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red) war der Meinung, ich soll flanken. Zum Glück war er dann drin", freute sich Sabitzer nach dem Spiel bei Sky.

Lange Zeit hatte es nach einem entspannten Dortmunder Abend ausgesehen. Die Gastgeber domnierten die Partie und führten völlig verdient mit 2:0 gegen den SV Werder Bremen zur Pause. In der zweiten Halbzeit verlor Dortmund diese Dominanz allerdings. Erinnerungen an das Bundesliga-Spiel kamen hoch, als gegen Werder nach einer 2:0 Führung nur ein 2:2-Unentschieden stand. "Nach dem Anschlusstreffer wurden wir nervös", gab auch Nico Schlotterbeck zu.

Füllkrug schockt den BVB, Sabitzer sorgt für Ekstase

Erneut stand ein Mann im Mittelpunkt beim zwischenzeitlichen Werder-Comeback in Dortmund. Nach seiner Einwechslung traf Niclas Füllkrug gegen seinen früheren Verein per Strafstoß. Beim zweiten Tor zeigte der Torjäger dann große technische Qualitäten. Zunächst ließ dieser Waldemar Anton aussteigen, woraufhin dieser präzise in die rechte Ecke zum 2:2 traf. "Ich weiß es nicht", konnte der Doppeltorschütze selbst seinen unglaublichen Lauf am Sky-Mikro nicht erklären. Dieses Selbstverständnis dürfte vielen Verteidigern der kommenden Gegner Angst machen.

Nach den beiden Treffern wirkte Dortmund angeschlagen, die Gäste attackierten die Gegner früh. "Leider sind wir dann etwas tiefer gegangen und konnten die Konter nicht setzen", ärgerte sich Füllkrug nach dem Spiel. Dadurch gab es dann doch noch den für die Bremer folgenschweren Freistoß. Dieses Spektakel hätte eine Verlängerung verdient gehabt, aber Sabitzers Zauberfuß hatte etwas dagegen. Der Titel-Traum in Dortmund lebt weiter!

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