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So könnte der BVB im Supercup starten

Am Samstag steht der Franz Beckenbauer Supercup in Dortmund an! Gastgeber BVB ist gegen den FC Bayern München zwar nicht der Favorit, aber die Elf von Trainer Niko Kovač will trotzdem den Titel holen – wahrscheinlich mit dieser Startelf.

Auf der Position zwischen den Pfosten gibt es keine Überraschung: Gregor Kobel ist seit Jahren die unumstrittene Nummer eins von Borussia Dortmund und wird es auch bleiben. Auf seine starken Reflexe ist der BVB am Samstagabend ab 20:30 Uhr angewiesen, wenn ein Sieg gegen den FCB gelingen soll.

Vor Kobel steht wie gewohnt eine Dreierkette. Aufgrund der Ausfälle von Nico Schlotterbeck und Kapitän Emre Can, die beide erst in einigen Wochen wieder zur Verfügung stehen werden, ist die Besetzung ziemlich klar: Rechts beginnt Sommer-Zugang Joane Gadou. Der 19-Jährige, der aus Salzburg verpflichtet wurde, hat in der Vorbereitung bewiesen, dass er bereit ist, direkt Stammkraft zu werden.

Im Zentrum der Dreierkette verteidigt wie gewohnt Waldemar Anton, der unter Kovač praktisch immer spielt. Und Ramy Bensebaini sollte in Abwesenheit von Schlotterbeck die linke Position übernehmen. In der Vorbereitung hat sich außerdem Youngster Filippo Mané als ernsthafte Alternative ins Spiel gebracht. Wir gehen allerdings davon aus, dass er zunächst auf der Bank sitzen wird.

Kampf um die zweite Schienenposition

Im Mittelfeldzentrum wird voraussichtlich das Duo Felix Nmecha und Jobe Bellingham beginnen, das sich bereits in der Rückrunde der letzten Saison in dieser Konstellation festgespielt hat. Routinier Marcel Sabitzer ist gegen seinen Ex-Club eine Alternative für Bellingham, wahrscheinlich kommt er aber als Joker zum Einsatz. Gleiches gilt für den erst am Dienstag verpflichteten Joey Veerman.

Spannung gibt es auf den beiden Schienenpositionen. Norwegens Nationalspieler Julian Ryerson ist natürlich gesetzt. Das gilt nicht erst, seit er in der Vorsaison bärenstarke 15 Vorlagen gab – vor allem seine Standards sind brandgefährlich. Auf der anderen Seite hat sich in der Vorbereitung eine interessante Entwicklung vollzogen: Offensivspieler Maximilian Beier wurde von Kovač zum Schienenspieler umgeschult. Er macht somit künftig Daniel Svensson Konkurrenz.

Im Supercup rechnen wir mit dem etwas defensivstärkeren Svensson in der Startelf und Beier als Joker. Eine interessante Frage wird außerdem sein, wer auf links und wer auf rechts beginnt. In der Vorbereitung hat Kovač die Außenbahnspieler mehrfach invers aufgestellt, also den Linksfuß Svensson auf rechts und dafür Ryerson auf links. Im Supercup wird sich zeigen, ob das nur ein Experiment war oder auch in wichtigen Spielen zum neuen Standard wird. 

Ryerson in Torjägermanier 🔥

Griechen-Duo schon gemeinsam in der Startelf?

In der Offensive hat sich ein Neuzugang bereits bei seinen ersten Einsätzen in die Herzen der BVB-Fans gespielt: Konstantinos Karetsas. Der Zehner überzeugt mit seiner mutigen Spielweise, er ist schnell, geht gerne ins Dribbling und hat einen tollen Abschluss. Das zeigte sich unter anderem bei seinem Traumtor im Testspiel beim FC Arsenal, das der BVB mit 3:2 gewann. Der 18-Jährige ist schon jetzt gesetzt.

In dieser Woche verpflichteten die Schwarz-Gelben außerdem einen weiteren griechischen Nationalspieler: Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki. Schon bald könnte er mit Karetsas ein brandgefährliches Duo bilden. Da er vor dem Supercup nur wenige Trainingseinheiten mit dem Team hatte, rechnen wir am Samstag noch nicht mit ihm in der Startelf. Seinen Platz dürfte Samuele Inácio bekommen, der ihn sich in der Endphase der Vorsaison erkämpft hatte.

In der Sturmspitze beginnt natürlich Torjäger Serhou Guirassy, wenngleich sein Konkurrent Fabio Silva ebenfalls eine gute Vorbereitung gespielt hat. Silva ist auch ein Kandidat für den Platz neben Karetsas. Der Portugiese könnte als hängende Spitze hinter Guirassy starten. 

Guirassy dreht am Torzähler! ⬆

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