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Aufsteiger Köln, Paderborn und Union: Eine Bereicherung für die Bundesliga

Köln - Das große Ziel Klassenerhalt eint die drei Bundesliga-Aufsteiger - und der unbedingte Wille, im turbulenten Tagesgeschäft die eigene DNA zu bewahren. Zweitligameister 1. FC Köln will nach sechs Abstiegen binnen 20 Jahren endlich, endlich an seine Glanzzeiten anknüpfen und wieder ein integraler Teil der Bundesliga werden. Der SC Paderborn und Union Berlin setzen auf komplett unterschiedliche Ansätze.

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Prominente Namen bei Union

Mit Stürmer Anthony Ujah, dem früheren Dortmunder Abwehr-Star Neven Subotic und dem langjährigen Stuttgarter Kapitän Christian Gentner verpflichteten die Eisernen aus Berlin-Köpenick drei durchaus prominente Spieler und verstärkten ihren über Jahre gewachsenen Kader in der Spitze. Damit macht der 56. Bundesligist deutlich, dass der erstmalige Aufstieg nur der Anfang gewesen sein soll.

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Zugleich will Union seinen Kern als Arbeiterverein wahren. "In den letzten zehn Tagen sind 5000 neue Mitglieder in den Verein eingetreten. Das tun sie nicht aus Sorge vor Kommerzialisierung, sondern weil sie den Weg von Union mit uns gemeinsam gehen wollen", sagte Clubpräsident Dirk Zingler im Juni der Welt am Sonntag. Das Kult-Stadion An der Alten Försterei soll bald ausgebaut werden.

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Paderborn geht nach dem "Moneyball-Prinzip"

In jeglicher Hinsicht eine Nummer kleiner geht es beim SC Paderborn zu. Der Ligen-Hopper aus Ostwestfalen, der nach dem Bundesliga-Intermezzo 2014/15 bis in die 3. Liga durchgereicht wurde und nun in die Beletage des deutschen Fußballs zurückkehrt, nimmt mit einer Mannschaft mit eher unbekannten Spielern den nächsten Anlauf.

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Der SCP will das Wunder Klassenerhalt nach dem "Moneyball"-Prinzip schaffen: Preiswerte und idealerweise unterschätzte Spieler holen, die eine Schlüsselfähigkeit für ihre vorgesehene Position im offensiv ausgerichteten System von Trainer Steffen Baumgart mitbringen. "Das ist Teil unserer DNA. Wir werden diesen Weg nicht verlassen. Egal, in welcher Liga wir spielen: Wir wollen so viele Tore wie möglich schießen", sagte Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono.

Köln mit schwierigem Auftaktprogramm

Auf dem Trainingsplatz beim 1. FC Köln machte der neue Coach Armin Beierlorzer (51/zuvor Jahn Regensburg) gleich Eindruck. "Die positive Aura, die der Trainer versprüht, und seine Grundstimmung haben uns schon jetzt mitgenommen", sagte Mittelfeldspieler Marco Höger.

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Euphorie und gute Stimmung sind allerdings auch nötig angesichts des anspruchsvollen Auftaktprogramms. So geht es für den ersten Bundesligameister an den ersten fünf Spieltagen gegen vier Europacupstarter, darunter Doublegewinner Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund. "Wir haben ein Jahr darauf hingearbeitet, wieder gegen diese Mannschaften spielen zu dürfen. Da können wir uns jetzt doch nicht beschweren, wenn sie kommen", sagt Höger.

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Der FC ergänzte seinen Aufstiegskader um die drei Torjäger Anthony Modeste, Jhon Cordoba und Zweitligatorschützenkönig Simon Terodde bislang nur punktuell. Von Holstein Kiel kam Flügelstürmer Kingsley Schindler ablösefrei, sein niederländischer Namensvetter Kingsley Ehizibue soll hinten rechts verteidigen, der belgische Nationalspieler Birger Verstraete im defensiven Mittelfeld abräumen.