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Wer führt sein Team zum größten Erfolg?
Wer führt sein Team zum größten Erfolg? - © Bundesliga
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Die neuen Trainer der Bundesliga

Die Bundesliga startet in die Saison 2026/27! Die Clubs haben sich allerdings nicht nur auf dem Rasen neu aufgestellt – sondern auch daneben: bundesliga.de zeigt dir die neuen Trainer in der Bundesliga.

Martín Demichelis (RB Leipzig)

Der Argentinier ist zurück in der Bundesliga. 16 Jahre, nachdem er den FC Bayern München als Spieler verlassen hat, feiert Demichelis sein Comeback – diesmal als Trainer. Mit RB Leipzig will Demichelis große Erfolge feiern. "Zu einem großen Verein in die Bundesliga zu kommen, war für mich als Trainer immer ein Traum", so Demichelis, der bei den Sachsen die Nachfolge von Ole Werner antritt.

Freuen darf sich der neue Trainer auf gleich drei Wettbewerbe, da sich sein neuer Club in der vergangenen Saison nach einjähriger Abstinenz wieder für die Champions League qualifizieren konnte. "Wir sind aber noch lange noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir haben große Ziele. Heute beginnt eine neue Zeitrechnung", sagte Leipzigs Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer bei der Vorstellung des neuen Trainers voller Vorfreude. Und auch Demichelis brennt für seine neue Aufgabe: "Ich werde 24/7 bereit sein für den Verein."

Willkommen, Martín Demichelis!

Carles Martínez (Bayer 04 Leverkusen)

Nach der enttäuschenden Vorsaison und der verpassten Qualifikation für die Champions League soll Carles Martínez die Werkself zurück in die Top-4 führen. Der neue starke Mann unter dem Bayer-Kreuz hat sich in der Vergangenheit neben seinem Engagement beim FC Toulouse vor allem im Nachwuchs des FC Barcelona einen Namen gemacht. 

Bei Bayer 04 trifft der Spanier auf einen Kader, der mit talentierten Spielern gespickt ist. Gepaart mit einer offensiven Spielidee könnte Leverkusen eine erfolgreichere Spielzeit bevorstehen.

"Wir wollen aktiv sein, mit aggressivem Spielstil und Ballbesitz. Wenn man den Ball hat, ist man besser. Mit Ballbesitz kann man viel kreieren. Wir wollen Druck ausüben und unsere Gegner sollen spüren, dass Leverkusen ein großer Verein ist. Um das zu erreichen, müssen wir viel investieren und hart arbeiten. Wir wollen unsere Fans mit gutem Fußball stolz machen", benennt der neue Trainer seine Vorstellungen und erinnert dabei ein wenig an Meistertrainer Xabi Alonso.

Der neue Flügelflitzer der Werkself

Adi Hütter (Eintracht Frankfurt)

Ebenfalls auf eine eher enttäuschende Spielzeit blickt Eintracht Frankfurt zurück. Unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" soll mit einem alten Bekannten auf der Trainerbank auch der sportliche Erfolg in die Main-Metropole zurückkehren. Adi Hütter übernimmt die SGE nach 2018 zum zweiten Mal. Mit der Verpflichtung des Österreichers geht die Hoffnung auf eine Rückkehr zu jener mutigen und spektakulären Spielweise, mit der die Eintracht einst europaweit für Aufsehen sorgte, einher.

Schon in seiner ersten Zeit in Frankfurt stand Hütter für intensiven Offensivfußball, hohes Pressing und emotionale Europapokal-Abende. Unter seiner Führung erreichte die Eintracht 2019 das Halbfinale der Europa League und entwickelte sich zu einer Mannschaft, die selbst internationale Topteams vor Probleme stellte. Genau an diese Identität wollen die Verantwortlichen nun offenbar wieder anknüpfen.

Daran, dass er auch bei seinem zweiten Engagement große Lust auf die Eintracht und die Bundesliga verspürt, ließ der 55-Jährige schon bei seiner Vorstellung keinen Zweifel: "Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein." In erster Linie dürfte seine Aufgabe darin bestehen, die Diva vom Main nach einer aus vielen Gründen hektischen Spielzeit wieder in ruhigere Fahrwasser zu manövrieren.

Antritts-PK von Adi Hütter bei der SGE

Mauro Lustrinelli (1. FC Union Berlin)

Bei Union Berlin geht die Neuverpflichtung auf der Trainerposition mit tiefergehenden Veränderungen einher. Standen die "Eisernen" in den vergangenen Jahren doch eher für kompakten Konterfußball, soll der Mannschaft nun eine neue, offensivere Spielweise eingeimpft werden. Obwohl unter der Ägide des heutigen Mainzer Trainers Urs Fischer gerade jene defensive Ausrichtung Union bis in die Champions League gebracht hatte.

"Die Entscheidung, den Fußball der vergangenen Jahre zu verändern, war riskant. Sie birgt zunächst mehr Risiken als Chancen. Langfristig sehen wir die Chancen aber höher. Deshalb bleiben wir überzeugt von dem Weg, den wir eingeschlagen haben", ist sich auch Union-Präsident Dirk Zingler der Tragweite der Veränderungen bewusst.

Der neue Trainer Mauro Lustrinelli bringt auf dem Papier alles mit, was eine solche Umstellung braucht. Mit dem FC Thun, den Lustrinelli erst in die Schweizer Super League führte und mit dem er dann gleich im ersten Jahr nach dem Aufstieg Meister wurde, begeisterte er mit vertikalem Offensivfußball und hohem Pressing. Gelingt es dem neuen Trainer, der Mannschaft diese neue Spielweise einzuimpfen, können sich die Zuschauer in Köpenick auf die kommende Spielzeit freuen, möglicherweise wird der Umfang der Neuerungen zunächst aber etwas Geduld erfordern.

Wieder serviert El Mala für Ache

René Wagner (1. FC Köln)

Wirklich neu ist René Wagner auf der Trainerbank des 1. FC Köln nicht. Schließlich übernahm der 37-Jährige bereits im März nach der Entlassung von Lukas Kwasniok interimsweise das Traineramt und führte die Geißböcke im Saisonendspurt zum Klassenerhalt. Nach intensiven Gesprächen in der Sommerpause machte der FC Wagner zum neuen Cheftrainer.

"Der Klassenerhalt war die Basis dafür, um gemeinsam mit der Mannschaft, ja mit dem gesamten FC wieder einen Schritt in Richtung stabiler Bundesliga-Klub zu gehen", sieht der neue und alte Trainer die Rolle des Vereins in der Liga. Damit einhergehend würde man sich am Geißbockheim über einen früheren Klassenerhalt, als in der vergangenen Saison freuen.

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, haben die Kölner den Umbruch im Kader weiter vorangetrieben. Etablierte Spieler wie Dominique Heintz, Florian Kainz oder Eric Martel haben den Verein verlassen, dafür bereichern Nachwuchstalente wie Reigan Heskey oder der erfahrene Luka Lochoshvili den Kader. Gelingt es Wagner, das Potenzial des Kaders auszuschöpfen, steht der Zielsetzung am Rhein nichts im Weg.

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