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Festung Alte Försterei: Der 1. FC Union Berlin ist zuhause eine Macht

Auf den 1. FC Union Berlin wartet am Samstag ein richtiges Fußball-Highlight. Um 15:30 Uhr empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer Tabellenführer FC Bayern München. Doch fürchten müssen sich die Berliner keineswegs vor der Partie und dem Gegner: Zuhause sind die Eisernen seit 21 Spielen ungeschlagen. Die Alte Försterei ist eine Festung.

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Es ist eines dieser kleinen, ehrwürdigen Stadien, wie es sie heute in der Bundesliga und im Profifußball kaum noch gibt. Auch wenn sich das "Stadion An der Alten Försterei" im Osten Berlins einigen Schönheitsmaßnahmen unterziehen musste, hat es sich den Charme der Vergangenheit erhalten und ist nicht vergleichbar mit den supermodernen Fußballtempeln wie sie heutzutage immer häufiger zu finden sind.

Und auch wenn erst seit kurzem wieder Zuschauer im Stadion erlaubt sind, das Flair bei Heimspielen des 1. FC Union Berlin ist ein ganz besonderes. Irgendwie weicht die Stimmung niemals so ganz von den engen Rängen, das große Plus der Eisernen, die in den eigenen vier Wänden eine Macht sind. Seit 21 Heimspielen ist die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer in der Bundesliga ungeschlagen. So lange wie kein anderes Team derzeit. Weder Borussia Dortmund (1:2), noch RB Leipzig (1:2) oder dem FC Bayern (1:1) ist es in der vergangenen Saison gelungen, dort dreifach zu punkten. Und ich in dieser Spielzeit hatten schon Teams wie Bayer 04 Leverkusen (1:1), Borussia Mönchengladbach (1:2) oder der VfL Wolfsburg (0:2) das Nachsehen.

Angespornt von ihren Anhängern geben die Berliner in den Heimspielen Alles. Zusammenhalt ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine Einheit mit den Fans und eine Einheit auf dem Platz. Auch wenn es mit Taiwo Awoniyi einen herausragenden Angreifer im Kader gibt - der Nigerianer hat schon sieben der insgesamt 13 Tore erzielt - so steht das Kollektiv ganz klar im Vordergrund. Und das macht derzeit den Erfolg aus.

Eisern verteidigen die Berliner ihre Festung an der Alten Försterei. Aber nicht nur daheim macht Union eine gute Figur, auch auswärts spielt die Fischer-Elf derzeit erfolgreich auf und gehört zu den Top-5 der Bundesliga. Nach dem Aus im DFB-Pokal und der verheerenden Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach kommt der FC Bayern München am Samstag angeschlagen nach Berlin. Und mit mächtig viel Wut im Bauch. Schwere Voraussetzungen also für Union, das alles dafür tun wird, die ungeschlagene Macht an der Alten Försterei zu bleiben.