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Kapitän und Publikumsliebling: Jonas Hector ist der Dreh- und Angelpunkt des 1. FC Köln

Jonas Hector überzeugt in dieser Bundesliga-Saison beim 1. FC Köln nicht nur als zweikampfstarker Allrounder, sondern auch mit Torgefahr. Bei den "Geißböcken" ist der Saarländer kaum noch wegzudenken.

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Als Mark Uth einen maßgenauen Querpass spielte, fasste sich Jonas Hector am 25. Spieltag in Paderborn ein Herz, zog mit seinem starken linken Fuß einfach mal ab – und versenkte den Ball spektakulär im Tor. Ein Traumtor, musste auch Zuarbeiter Uth feststellen: "Jonas' Tor war wunderschön, ich freue mich für ihn"“ Die Kölner schnappten sich den 2:1-Auswärtssieg und Hector hatte erneut seinen Anteil daran.

Für den gebürtigen Saarländer und Kapitän des 1. FC Köln war der erfolgreiche Distanzschuss gegen die Ostwestfalen bereits der vierte Treffer in dieser Bundesliga-Saison – damit ist Hector 2019/20 fast so torgefährlich wie in seinen ersten vier Bundesliga-Spielzeiten zuvor zusammen, in diesem Zeitraum kam der mittlerweile 29-Jährige auf fünf Tore.

Torschütze gegen Paderborn: Jonas Hector - Lars Baron/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty

Der deutsche Nationalspieler ist in dieser Spielzeit aber nicht nur torgefährlicher, sondern auch der Dreh- und Angelpunkt im Kölner Spiel. Kaum ein Angriff der "Geißböcke" kommt ohne seine Beteiligung aus, der Kapitän geht kaum einem Zweikampf aus dem Weg und ist bei Markus Gisdol ebenso gesetzt wie bei Vorgänger Achim Beierlorzer. An seinem Beispiel können sich seine Nebenleute aufrichten. Unter Markus Gisdol darf er das im zentralen Mittelfeld, wo sein Einfluss auf das Spiel noch größer ist, als als Linksverteidiger.

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Doch der Kölner überzeugt nicht nur mit blanken Zahlen, sondern ist in der Domstadt absoluter Publikumsliebling. Seit der Saison 2012/13 ist Hector Stammspieler beim FC – zuvor schaffte er den Sprung aus der eigenen U23 in den Profikader, nachdem er 2010 vom saarländischen SV Auersmacher an den Rhein gewechselt war. Vier Jahre später wurde Hector schließlich der erste Kölner Spieler in der deutschen Nationalmannschaft seit Lukas Podolski.

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Trotz seines persönlichen Aufschwungs bekannte sich Hector auch in schweren Zeiten zu seinem Verein. Noch während der Kölner Abstiegssaison 2017/18 verlängerte der Saarländer seinen Vertrag in der Domstadt bis ins Jahr 2023 – obwohl der Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt kaum noch zu schaffen war.

Hector blieb dennoch, schaffte mit dem 1. FC Köln erneut den Aufstieg aus der 2. Bundesliga – und spielt jetzt wieder groß auf. Es gibt sie noch, die modernen Fußballmärchen.