Darlington Omodiagbe kam vor einem Jahr von Carl Zeiss Jena zum VfL Osnabrück. Der im nigerianischen Warri geborene Defensivallrounder hat keine einfache Saison hinter sich, im Verlauf von 18 Einsätzen aber immer wieder überzeugende Leistungen gezeigt.

Frage: Sie sind jetzt seit fast einem Jahr in Osnabrück. Wie fällt Ihre bisherige Bilanz aus?

Darlington Omodiagbe: Mit meiner persönlichen Leistung bin ich eigentlich zufrieden, auch wenn es immer Spielraum nach oben gibt. Doch die Gesamtsituation ist natürlich absolut unbefriedigend. Als ich nach Osnabrück kam, habe ich nicht damit gerechnet, dass wir so lange um den Klassenerhalt spielen müssen. Andererseits bin ich ganz sicher, dass wir da unten wieder rauskommen. Auch wenn nicht mehr viel Zeit bleibt.

Frage: Sie sind 2007 mit Unterhaching abgestiegen. 2008 dann mit Carl Zeiss Jena. Der dritte Abstieg im dritten Jahr wäre ganz einfach zu viel, oder?

Omodiagbe: Auf jeden Fall, und ich glaube ohnehin nicht an solche Zufälle oder an schlechte Omen. Der Vollständigkeit halber sollten wir aber erwähnen, dass ich mit Unterhaching auch aufgestiegen bin und dass es für einen kleinen Verein allemal beachtlich war, sich fünf Jahre lang in der Liga zu halten.

Frage: Im vorletzten Heimspiel trefft ihr auf Alemannia Aachen. Was für eine Partie erwarten Sie - ist der VfL der klare Außenseiter?

Omodiagbe: Nein, gar nicht. Wir haben doch auch in Aachen ein tolles Spiel abgeliefert und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Freitag geht es um mehr, aber das weiß doch auch jeder. Was soll ich da groß erklären? Wir müssen das Spiel gewinnen. Fertig.