Berlin - Der 1. FC Union Berlin setzte sich im kurzfristig anberaumten Testspiel gegen den Berlin-Ligisten SV Empor Berlin mit 8:0 durch. Vor 960 Zuschauern im "Kleinen Stadion“ neben dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark konnte sich Benjamin Köhler dreifach in die Torschützenliste eintragen.

Union-Trainer Norbert Düwel schickte in den ersten 45 Minuten folgende Elf auf den Platz:

Haas – Puncec, Leistner, Schönheim, Zurikov – Kreilach – Quiring, Köhler, Thiel – Polter, Skrzybski

Das Spiel begann mit einer kleinen Überraschung. Nach einer Unachtsamkeit hatte der Berlin-Ligist die Führung auf dem Fuß. Empor konnte jedoch aus dieser Chance kein Kapital schlagen (3.). Wenige Minuten später besorgte Benjamin Köhler den ersten Treffer für den Favoriten aus Berlin-Köpenick (5.). Maximilian Thiel legte mit einem schönen Fernschuss nach (7.). Nach 23 Minuten trug sich Köhler zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein. Seinen präzisen Freistoß hätte selbst ein Profi-Keeper erhebliche Probleme bereitet.

5:0-Pausenstand

Aus 16 Metern erhöhte Steven Skrzybski die Führung auf 4:0 (32.). Trotz des hohen Rückstands zeigten sich die Hausherren weiterhin engagiert. Dennis Wegner hatte den Ehrentreffer auf dem Fuß. Sein sehenswerter Eckball klatschte jedoch auf das Quergestänge (35.). Kurz darauf erzielte Benjamin Köhler seinen dritten Treffer (37.). Mit dem 5:0 ging es in die Pause.

In den zweiten 45 Minuten spielte folgende Elf:

Amsif – Kopplin (78. Trimmel), Eglseder, Parensen, Brenneisen – Jopek – Brandy, Zejnullahu, Dausch – Kobylanski, Nebihi

"Das war ein guter Test"

Die erste große Möglichkeit der neuformierten Elf hatte Sören Brandy, dessen Heber von Verteidiger Alexander Friedrich auf der Linie geklärt wurde (65.). Nach 68 Minuten setzte Martin Kobylanski einen Freistoß an die Latte. Kurz darauf erzielte Bajram Nebihi das 6:0 (72.). Sein Schuss fand aus acht Metern den Weg ins Ziel. Martin Kobylanski (78.) und Björn Jopek (84.) stellten mit ihren Treffern den 8:0-Endstand her.

„Das war ein guter Test. Es sind viele Dinge umgesetzt worden, die wir vor dem Spiel angesprochen haben. In der zweiten Hälfte hätte ich mir vor allem zu Beginn ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss gewünscht“, ließ Norbert Düwel nach dem Spiel wissen.

Am Samstag (22.11.2014) steht der 14. Spieltag in der 2. Bundesliga an. Der 1. FC Union Berlin trifft im Stadion An der Alten Försterei auf den TSV 1860 München. Die Partie beginnt um 13 Uhr.