Zusammenfassung

  • Simon Terodde wurde zwei Mal in Folge Torschützenkönig der 2. Bundesliga

  • Jetzt spielt er in der Bundesliga und kann seinen Titel nicht verteidigen

  • Kutschke, Bouhaddouz, Kumbela, Polter und Maclaren haben das Zeug, auf Terodde zu folgen

Köln - Zwei Mal in Folge wurde Simon Terodde zuletzt Torschützenkönig der 2. Bundesliga. In der Saison 2015/16 schoss er 25 Tore für den VfL Bochum, in der vergangenen Saison kam er für den VfB Stuttgart auf die gleiche Anzahl. Jetzt spielt Terodde mit dem VfB in der Bundesliga, er wird seinen Titel also nicht verteidigen können. Wer wird der nächste Torschützenkönig in der 2. Bundesliga? bundesliga.de nennt fünf heiße Kandidaten.

Stefan Kutschke (FC Ingolstadt 04)

Für Dynamo Dresden erzielte Stefan Kutschke in der Vorsaison 16 Treffer, damit landete er auf Platz drei in der Torjägerliste hinter Terodde und Hannovers Martin Harnik. Zur Belohnung erhielt er einen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt 04. Dort hat er stärkere Mitspieler als in Dresden und dementsprechend bessere Aussichten auf Torerfolge. Doch auch die Konkurrenz ist größer. Dario Lezcano hat seine Klasse bereits in der Bundesliga bewiesen und wenn Moritz Hartmann seine Verletzung überwunden hat, muss Kutschke seinen Platz auch gegen ihn verteidigen. Das Zeug dazu hat der 28-Jährige.

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Aziz Bouhaddouz (FC St. Pauli)

Der bullige Angreifer erzielte zehn seiner 15 Saisontore in der Rückrunde und hatte damit enormen Anteil am Aufschwung des FC St. Pauli nach der Winterpause, der den Kiezclub aus dem Abstiegskampf hoch bis auf Platz sieben führte. Der marokkanische Nationalspieler macht keinen Hehl daraus, dass er gerne Torschützenkönig werden würde. Sollte sein Verein an die starke Rückserie der Saison 2016/17 anknüpfen können, dann wird Bouhaddouz wieder regelmäßig ins Schwarze treffen.

Domi Kumbela (Eintracht Braunschweig)

Kumbela ist mit 33 Jahren einer der erfahrensten Angreifer der 2. Bundesliga. Auch in der vergangenen Saison durfte er wieder solide 13 Treffer bejubeln. Am Ende wäre er mit der Eintracht fast sogar in die Bundesliga aufgestiegen, doch in der Relegation behielt der VfL Wolfsburg die Oberhand. Somit sind Kumbelas Dienste erneut in der zweithöchsten deutschen Spielklasse gefragt. Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist mit ihm absolut zu rechnen.

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Sebastian Polter (1. FC Union Berlin)

Der 26-Jährige Polter kehrte im Winter nach einem anderthalbjährigen Gastspiel in England zum 1. FC Union Berlin zurück und fügte sich gleich wieder ein, als wäre er nie weg gewesen. In 15 Rückrundenspielen gelangen ihm sieben Tore. Wenn er so weiter macht, dann ist in der neuen Saison sogar noch mehr drin. Da Union Berlin erneut zu den Spitzenteams der Liga zählen dürfte, ist Polter ein natürlicher Kandidat für den Titel des besten Angreifers.

Jamie Maclaren (SV Darmstadt 98)

Es ist schwer zu prognostizieren, wie Jamie Maclaren die Umstellung von der australischen A-League auf die deutsche 2. Bundesliga gelingen wird, doch wenn er seine Quote annähernd bestätigen kann, ist der australische Nationalstürmer eine echte Bereicherung für seinen neuen Verein und die gesamte Liga. In Australien machte er in den letzten vier Jahren insgesamt 87 Spiele und netzte 47 Mal ein. Sein neuer Trainer Torsten Frings beschreibt ihn als "spielstark und enorm gefährlich im gegnerischen Strafraum". Die Gegner sind also gewarnt.