Köln - Bobby Wood verlängert seine starke Torserie, der Sport-Club Freiburg bleibt für Braunschweig unschlagbar und Duisburg ist plötzlich wieder im Geschäft. bundesliga.de präsentiert Ihnen fünf wissenswerte Dinge zum 30. Spieltag auf einen Blick.

1) Totgesagte leben länger

Der MSV Duisburg galt lange Zeit schon als sicherer Absteiger, der Abstand zum rettenden Ufer betrug zeitweise elf Punkte, viele Hoffnungen machten sich die Zebras nicht mehr. Immerhin steht der Aufsteiger seit dem sechsten Spieltag durchgehend auf Platz 18, war nur nach dem ersten Spieltag nicht auf einem direkten Abstiegsrang (Platz 16). Doch nach dem 2:1 gegen den TSV 1860 München (zum Spielbericht) ist der MSV wieder voll dabei. Die Duisburger feierten erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge (zuvor 2:1 in Nürnberg) und haben den Rückstand zum Nichtabstiegsplatz auf nur noch drei Punkte verkürzt.

2) Woods geniale Serie

Der Mann ist heiß: Bobby Wood hat in jedem seiner letzten acht Einsätze getroffen und damit seine Gesamtausbeute in dieser Saison auf 17 Tore ausgebaut. Acht Treffer in Folge schaffte zuletzt Nick Proschwitz 2011/12 für den SC Paderborn. Wood ist einer der Garanten für die jüngste Serie des 1. FC Union Berlin. Die Eisernen feierten mit dem 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim (zum Spielbericht) ihren sechsten Heimsieg in Folge und stehen erstmals in dieser Saison im oberen Tabellendrittel.

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3) Przybylko trifft wieder

Lange musste Kacper Przybylko auf seinen sechsten Saisontreffer warten. Fast fünf Monate war der Pole zuletzt torlos geblieben. Ausgerechnet gegen den Club aus seiner Heimatstadt war Przybylko jetzt wieder erfolgreich. In der 70. Minute erzielte der gebürtige Bielefelder den Siegtreffer für den 1. FC Kaiserslautern bei Arminia Bielefeld beim 1:0 (zum Spielbericht).

4) Unschlagbar

Beinahe wäre die starke Serie der Breisgauer gerissen. Nach 57 Minuten lag der Sport-Club Freiburg bei Eintracht Braunschweig schon mit 0:2 hinten - doch in der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Marc-Oliver Kempf doch noch der Ausgleich zum 2:2 (zum Spielbericht). Die Freiburger sind damit nicht nur seit neun Spielen in der 2. Bundesliga ungeschlagen, sondern haben nun bereits 21 Partien in Folge gegen Braunschweig nicht mehr verloren. Die Löwen bleiben der absolute Lieblingsgegner des SC.

5) Erster Doppelpack

So aufgespielt hat Veton Berisha im Trikot der SpVgg. Greuther Fürth noch nie. Beim 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf (zum Spielbericht) gelang dem Norweger sein erster Doppelpack in der 2. Bundesliga. Und das mit ungewohnter Effektivität. Gleich mit seinen ersten beiden Torschüssen traf Berisha zwei Mal - vor dieser Partie hatte er im Schnitt 14 Versuche für ein Tor benötigt.