Köln - Freiburg stellt einen Clubrekord ein und erobert die Tabellenspitze zurück, zwei Youngster feiern ihr Tordebüt und in Berlin gibt es ein emotionales Comeback. bundesliga.de präsentiert Ihnen fünf wissenswerte Dinge zum 27. Spieltag auf einen Blick.

1) Verrücktes Debüt

Friedhelm Funkel hat ein erfolgreiches, wenn auch turbulentes Debüt als Coach von Fortuna Düsseldorf gefeiert. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge konnte die Fortuna unter der Regie des Trainer-Altmeisters beim 4:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern endlich wieder einen Sieg feiern und den Abstiegs-Relegationsrang verlassen. Dabei schoss die bisher schwächste Offensive der 2. Bundesliga (zuvor nur 21 Tore in 26 Spielen) erstmals seit Oktober 2014 wieder vier Tore.

2) Wieder Spitzenreiter

Das Jahr 2016 hatte für den Sport-Club Freiburg äußerst bescheiden begonnen. Mit zwei Niederlagen starteten die Breisgauer ins neue Jahr, der Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze schmolz zusammen. Doch seitdem läuft es bei der Mannschaft von Coach Christian Streich wieder wie am Schnürchen. Das 1:0 am Montag Abend im Badenderby gegen den Karlsruher SC war bereits der sechste Sieg in Folge. Freiburg hat damit seinen Clubrekord eingestellt - und erstmals in diesem Jahr wieder die Tabellenspitze erobert.

3) Tor-Youngster

Gleich zwei Youngster machten an diesem Spieltag auf sich aufmerksam. FSV Frankfurts Liverpool-Leihgabe Taiwo Awoniyi traf beim 2:2 gegen Heidenheim erstmals und ist mit 18 Jahren der jüngste Torschütze dieser Saison. Phillip Tietz ist ebenfalls 18, traf beim 1:3 beim 1. FC Union Berlin auch erstmals und ist nun Eintacht Braunschweigs jüngster Zweitliga-Torschütze aller Zeiten.

4) Rückrunden-Goalgetter

Bobby Wood ist der Spieler der Rückrunde. Der amerikanische Nationalspieler vom 1. FC Union Berlin hat in jedem seiner sechs Einsätze nach der Winterpause getroffen und rangiert mit jetzt 14 Toren auf Platz drei der Torjägerliste der 2. Bundesliga. Gleichzeitig hat Wood den Clubrekord der Eisernen eingestellt, wie Sreto Ristic 2001/02 hat er jetzt 14 Saisontore.

5) Emotionales Comeback

Mehr als 13 Monate musste er auf diesen Moment warten, gegen Eintracht Braunschweig sollte er endlich kommen. In der 77. Minute wurde Benjamin Köhler unter Standing Ovations der Fans in der Alten Försterei eingewechselt - erstmals seit seiner Krebserkrankung. Im Februar 2015 war bei dem Mittelfeldspieler des 1. FC Union Berlin ein bösartiger Tumor im Bauch gefunden worden. Köhler kämpfte sich durch die Chemotherapie und die anschließende Reha. Nun durfte der 35-Jährige 455 Tage nach seinem zuvor letzten Einsatz in der 2. Bundesliga wieder in einem Pflichtspiel ran.