Belek - Einen Tag vor Ende des Trainingslagers in Belek hat der FC St. Pauli ein Testspiel gegen den FC Winterthur völlig verdient mit 2:0 für sich entschieden.

Und es ging direkt gut los: Nach dem Anstoß der Schweizer eroberte Winter-Neuzugang Julian Koch am Mittelfeldkreis den Ball und brachte die Kugel per Fernschuss nach nur sieben gespielten Sekunden im Tor unter (1.). Damit sorgte Koch bei seinem dritten Spiel im braun-weißen Trikot für das wohl schnellste Tor der Vereinsgeschichte.

Gegen die tiefstehenden Schweizer war trotz hohem Ballbesitz für die Elf von Ewald Lienen zunächst kaum ein Durchkommen. Durch eine Standardsituation kamen die Braun-Weißen dann aber zu ihrer nächsten Chance. Sebastian Maier trat einen Freistoß und fand den Kopf von Sebastian Schachten. Der köpfte den Ball zwar ins Tor, wurde jedoch wegen seiner hauchdünnen Abseitsposition zurückgepfiffen (27.). Doch es blieb wenig Zeit zum Ärgern. Nur wenig später kam Schachten nach einer Druckphase vor dem Strafraum frei zum Schuss und platzierte den Ball sehenswert ins linke obere Eck (30.).

Budimir verletzt vom Platz

Beim Stand von 2:0 ging es in die Kabine. Nach der Pause wechselte Trainer Ewald Lienen nur auf einer Position. Für Maier kam Christopher Buchtmann auf den Platz. Doch kurz nach Wiederanpfiff mussten die Kiezkicker erneut wechseln. Nach einem Zweikampf mit dem Winterthurer Sead Hajrovic musste Ante Budimir mit einer Platzwunde am Kopf den Rasen verlassen.

Auch in der zweiten Hälfte bestimmten die Braun-Weißen das Spielgeschehen. Meistens wurden sie durch Standardsituationen gefährlich. Zu einem Treffer reichte es aber nicht mehr. Am Ende gewann der FC St. Pauli verdient mit 2:0 und beendete das Trainingslager erfolgreich.