Berlin - Der 1. FC Union Berlin und Christian Beeck gehen künftig getrennte Wege. Das Präsidium des Vereins hat die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Teammanager beendet.

"Wir haben erfolgreiche Jahre hinter uns, die Christian Beeck mit gestaltet und geprägt hat. Um jedoch der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung sportlicher Entscheidungen im Lizenzspielerbereich künftig besser Rechnung tragen zu können, haben wir uns entschieden, die Position des Managers inhaltlich neu auszurichten und damit verbunden eine personelle Änderung vorzunehmen. Wir halten diese Maßnahmen für notwendig, um die Weiterentwicklung des Vereins mit neuen Ansätzen und Ideen voranzutreiben. Über die Neuausrichtung und Neubesetzung der Position werden wir kurzfristig informieren", erklärt Union-Präsident Dirk Zingler die Entscheidung des Präsidiums und würdigt Christian Beecks Zeit bei Union:

"Bedanke mich für die letzten sechs Jahre"

"Christian Beeck ist ein waschechter Unioner, der bei uns im Verein groß geworden ist. Er hat als Spieler unsere Nachwuchsabteilung durchlaufen und seine ersten Spiele als Profi für Union absolviert. Seit 2005 hat er auf verschiedenen Positionen bei Union Verantwortung übernommen. Für seine Arbeit und sein Engagement danken wir ihm ganz herzlich. Auch wenn sich nun unsere Wege trennen, wird Christian Beeck ein jederzeit gern gesehener Gast im Stadion An der Alten Försterei bleiben."

Christian Beeck zog bei seinem Abschied ein positive Bilanz: "Ich bedanke mich für die letzten sechs Jahre. Sie waren sehr intensiv, sehr lehrreich und werden mich bei meinen zukünftigen Wegen begleiten. Zwei Aufstiege und zweimal Klassenerhalt in der 2. Liga - mehr geht eigentlich nicht. Ich drücke Union natürlich auch weiterhin alle Daumen."