Fürths Trainer Benno Möhlmann zeigte sich nach dem 1:0-Sieg in Wiesbaden nur teilweise zufrieden mit der Spielweise seiner Mannschaft. Doch am Tag danach schaut der SpVgg-Coach wieder zuversichtlich den nächsten Aufgaben entgegen.

Denn der wichtige "Dreier" sorgt für eine ingesamt positive Stimmung im Ronhof.

Frage: Herr Möhlmann, Sie haben sich gestern erbeten, erst am Tag nach dem 1:0-Sieg gegen Wehen Wiesbaden eine Analyse abzugeben. Wie fällt Ihr Fazit aus, nachdem Sie eine Nacht drüber geschlafen haben?

Benno Möhlmann. Nicht nur einen Tag später, ich hab mir das Spiel auch noch mal auf DVD angesehen. Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit unterm Strich gut agiert haben. Wir sind von Anfang an gut im Spiel gewesen. Wir sind zwar, weil wir den Elfmeter verschossen haben, nicht direkt in Führung gegangen, aber schon immer in vielen Phasen gefährlich in Tornähe gekommen und letztlich auch verdient mit dem 1:0 in die Pause gegangen. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit diese Führung nur verteidigt, wir haben nicht die Power gehabt, nicht das Zutrauen, nicht die Versuche unternommen, um das zweite Tor zu machen.

Frage: Noch sechs Spiele, die SpVgg punktgleich mit Mainz. Was muss die Mannschaft in den nächsten Wochen zeigen?

Möhlmann: Die Mannschaft hat mit dem Sieg gezeigt, dass sie wieder auf die Straße will, auf die Straße, die nach oben führt. Ich hoffe, dass wir da auch wieder stabil drauf sind. Auf jeden Fall haben sie gestern zusammen verteidigt, sie haben gekämpft, den 1:0-Vorsprung gehalten und sie sind bestätigt worden. Das ist schon mal ein gutes Gefühl. Das hat man heute Morgen auch im Training gesehen, dass da ne Zufriedenheit und Lockerheit da ist, das ist erstmal positiv.