Paderborn - Der SC Freiburg hat den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft. Durch den 2:1 (0:0)-Sieg beim SC Paderborn am Freitagabend feierte das Team von Trainer Christian Streich zum insgesamt fünften Mal die Rückkehr in die Bundesliga, nachdem es in der Vorsaison gemeinsam mit den Ostwestfalen abgestiegen war. Diese stehen nach der Niederlage - trotz starker kämpferischer Leistung - nun kurz vor dem Absturz in die dritte Liga.

Für die seit nun elf Spielen ungeschlagenen Freiburger trafen Mike Frantz (46.) und Nils Petersen (48.) unmittelbar nach der Pause. Beiden Treffern waren böse Schnitzer von SCP-Innenverteidiger Niklas Hoheneder vorausgegangen. Doch auch der Favorit blieb nicht ohne Makel. Nach einem Einwurf spielte Freiburgs Keeper Alexander Schwolow den Ball genau vor die Füße von Moritz Stoppelkamp, der den Anschlusstreffer erzielte (58.).

"Die Mannschaft ist außergewöhnlich und mit tollen Charakteren besetzt. Wir hatten in den letzten Wochen aber auch ganz schön viel Glück", sagte Streich bei Sky. Torjäger Nils Petersen meinte: "Es war natürlich kein super Spiel von uns, aber am Ende zählt nur der Aufstieg."

Paderborn haderte dagegen mit der Chancenverwertung und insgesamt drei Aluminium-Treffern: "Wir waren heute 85 Minuten besser und hatten einfach viel Pech. Die Latte hatte heute ein Freiburg-Trikot an", sagte Moritz Stoppelkamp.

Vor 10.414 Zuschauern erwischten die Hausherren, die in den letzten neun Heimspielen ohne Sieg blieben, den besseren Start. Der SCP setzte sich in der Hälfte der Freiburger fest und kam zu ersten Abschlüssen. Freiburg intensivierte in der Folge die eigenen Offensivbemühungen, welche die Ostwestfalen aber geschickt unterbunden und mit schnellen Kontern beantworteten. Besonders über die Flanken bereitete der SCP den Gästen massive Probleme. Erst kurz vor der Pause wurde Freiburg zwingender und kam zu gefährlicheren Aktionen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit präsentierte sich Freiburg wie ausgewechselt. Druckvolles Pressing zwang die Gastgeber zu Fehlern, welche Frantz und Petersen umgehend nutzten. Paderborn sah sich zusehends in die Defensive gedrängt und fand kaum Entlastung. Erst der Treffer von Stoppelkamp ließ bei der Mannschaft von Trainer René Müller wieder Hoffnung keimen. Der unerwartete Anschluss traf Freiburg direkt ins Mark. Paderborn übernahm nun erneut die Initiative, scheiterte jedoch mehrfach an der Latte.

SID

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