Leipzig - Nur sieben Jahre nach seiner Gründung ist RB Leipzig der Aufstieg in die Bundesliga gelungen. Die Mannschaft von Ralf Rangnick gewann ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 2:0 (0:0) und kann vor dem letzten Spieltag am kommenden Wochenende nicht mehr Platz zwei verdrängt werden. Tabellenführer SC Freiburg steht schon seit einer Woche als Aufsteiger fest.

Der Schwede Emil Forsberg (52.) erlöste die Roten Bullen vor 42.559 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena mit seinem Treffer zum 1:0. Es war sein achtes Saisontor. Marcel Halstenberg (87.) machte mit einem Freistoß kurz vor Schluss schließlich alles klar: KSC-Keeper Rene Vollath hatte den Ball eigentlich schon sicher, ließ ihn aber durch die Hände rutschen.

"Mussten ganz viel Widerstand brechen"

Zunächst war es aber kein leichtes Spiel für die Sachsen, denn der KSC verteidigte sehr kompakt und ließ kaum Lücken zu. Erst in der zweiten Hälfte gelang Forsberg mit seinem Tor der Dosenöffner.

Die gesamte RB-Mannschaft feierte nach Abpfiff mit Bierduschen und dem T-Shirt "Wir sind E1ns! Aufsteiger 2016" auf der Brust. "Es gibt nichts Schöneres im Moment, das ist unglaublich", sagte Abwehrspieler Marvin Compper: "Wir mussten ganz viel Widerstand brechen, aber am Ende sind wir verdient aufgestiegen. Da gibt es keine anderen Worte für."

55. Mannschaft der Bundesliga-Geschichte

RB Leipzig ist der 55. Club in der Geschichte der Fußball-Bundesliga und nach dem Abstieg von Energie Cottbus 2009 der erste Verein aus den neuen Bundesländern, der zum Oberhaus dazugehört. Leipzig war bislang mit dem VfB in der Saison 1993/94 in der Bundesliga vertreten gewesen.

SID

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