Braunschweig - Der Karlsruher SC hat rechtzeitig zum Aufstiegsendspurt seine Schwächephase überwunden und kann aus eigener Kraft die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga schaffen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski setzte sich am 33. Spieltag der 2. Bundesliga mit 2:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig durch und sprang durch den Big Point am 1. FC Kaiserslautern vorbei auf Rang drei. 

Während die Badener sogar Darmstadt 98 auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei noch abfangen können, zerschlugen sich die Erstliga-Hoffnungen der Eintracht endgültig. Torjäger Rouwen Hennings brachte den KSC kurz vor der Halbzeitpause nach Zuspiel von Dimitrij Nazarov in Führung (43.). In der 87. Minute machte Hennings alles klar und zog mit seinem 17. Treffer in der Torjägerliste an Bochums Simon Terodde vorbei. Kurz vor Schluss sah Braunschweigs Ken Reichel Rot und KSC-Verteidiger Dominik Peitz Gelb-Rot (84.).

Braunschweig ohne Durchschlagskraft

Die Gäste hatten bei einem Freistoß von Enrico Valentini die erste Chance, doch Braunschweigs Rafal Gikiewicz lenkte den Ball gerade noch am Tor vorbei (12.). Der KSC setzte nach. Dimitrij Nazarov nahm eine Flanke im Rutschen direkt, scheiterte aber am stark parierenden Eintracht-Schlussmann (16.).

Der KSC war am Drücker, doch Braunschweig stand in der Defensive zumeist sicher und erarbeitete sich mehr und mehr Ballbesitz. Im Spiel nach vorne fehlte jedoch zumeist die Kreativität - wie auch bei den Gästen, die etwas glücklich zur Pause führten.

Nach dem Wechsel agierte die Lieberknecht-Elf engagierter, biss sich jedoch oft am Karlsruher Abwehrblock die Zähne aus. Erst der eingewechselte Julias Düker hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch KSC-Torwart Dirk Orlishausen parierte stark (69.).

SID

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