Frankfurt - Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in der 2. Bundesliga zumindest vorübergehend wieder auf den Aufstiegs-Relegationsplatz verbessert. Die Roten Teufel gewannen beim FSV Frankfurt 4:0 (3:0) und rückten dadurch vom vierten auf den dritten Platz vor, den sie aber schon am Samstag wieder verlieren könnten.

Mohamadou Idrissou (4.) an alter Wirkungsstätte per Foulelfmeter, Chris Löwe (40.), Karim Matmour per Handelfmeter (45. +2) und Simon Zoller (60.) sorgten dafür, dass der FCK auch im sechsten Punktspiel in Serie und unter seinem neuen Trainer Kosta Runjaic ohne Niederlage blieb. FSV-Kapitän Björn Schlicke verschoss in der 18. Minute zudem für die Hausherren einen Foulelfmeter, den FCK-Torwart Tobias Sippel abwehren konnte. Frankfurt wartet seit vier Spielen auf einen Sieg.

"Der frühe Elfmeter hat uns in die Karten gespielt, am Ende haben wir verdient gewonnen", sagte FCK-Trainer Runjaic. FSV-Kapitän Schlicke ärgerte sich dagegen: "Es hilft nicht, wenn wir erzählen, was wir besser machen wollen. Ich würde lieber scheiße spielen und drei Punkte mitnehmen."

Kaiserslautern mit Blitzstart



Die Gäste erwischten einen Blitzstart, nachdem Joan Oumari nach drei Minuten komplett die Übersicht verloren hatte und den Ball unfreiwillig zu Karim Matmour durchrutschen ließ. Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken wertete den Einsatz von FSV-Towart Patric Klandt gegen den ehemaligen Frankfurter als Foul. Idrissou ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte seinen achten Saisontreffer.

Doppelt bitter für Klandt: Der Torhüter verletzte sich bei dem Zusammenprall und musste in der 10. Minute durch Sören Pirson ersetzt werden. Nach dem Fauxpas von Schlicke machten dann Löwe und Matmour, der von Oumaris Handspiel profitierte, frühzeitig für die Mannschaft von Runjaic alles klar.

Nach der Pause brachte Kaiserslautern spätestens nach Zollers Treffer ohne großen Kraftaufwand den Sieg routiniert über die Zeit.