Sandhausen - Der FC St. Pauli hat sich zum Auftakt ins neue Jahr zwar spielerisch verbessert gezeigt, trägt in der 2. Bundesliga aber wieder die Rote Laterne.

Im Kellerduell am 20. Spieltag beim SV Sandhausen kam der Hamburger Traditionsclub unter dem neuen Trainer Ewald Lienen über ein torloses Unentschieden nicht hinaus.

Lienen: "Normal hätten wir gewinnen müssen"

Für die Elf vom Millerntor war es das vierte Auswärtsunentschieden, aber St. Pauli ist weiterhin in dieser Saison in fremden Stadien sieglos. Der SVS ist seit nunmehr vier Heimspielen ohne Dreier.

"Das Ergebnis geht aufgrund der Chancen wohl in Ordnung", sagte Sandhausens Trainer Alois Schwartz bei Sky. Lienen ergänzte: "Das Spiel haben wir zu 70 oder 80 Prozent dominiert. Wir haben die Chance in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Wir haben kaum eine Torchance zugelassen, ich bin deshalb zufrieden mit der Mannschaft. Normal hätten wir hier gewinnen müssen."

Viele Zweikämpfe, wenige Chancen

Die St. Paulianer erwischten vor 7.364 Zuschauern den wesentlich besseren Start und hätten durchaus in Führung gehen können. Die Sandhausener hatten Mühe, ihren Spielrhythmus zu finden.

Immer wieder wurden die Offensivaktionen der Gastgeber von den Hamburgern unterbunden. Erst nach gut einer halben Stunde wurde die Partie offener, wenngleich es an Torchancen mangelte. Beide Teams versuchten, die Räume eng zu machen. Daraus folgten viele nicklige Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld. Die Mannschaften neutralisierten sich im weiteren Spielverlauf weitgehend. Sandhausens Andrew Wooten (74.) besaß aus zehn Metern noch die klarste Gelegenheit.

SID

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