Paderborn - Auch der eingewechselte ehemalige Nationalspieler David Odonkor hat Alemannia Aachen nicht zum erhofften Befreiungsschlag in der 2. Bundesliga verholfen.

Die Alemannia kam am 7. Spieltag beim SC Paderborn nach durchwachsener Leistung nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt sieglos Liga-Schlusslicht. Die Gastgeber sicherten ihren Platz im Tabellenmittelfeld, blieben aber trotz zahlreicher Torchancen auch im dritten Heimspiel der Saison ohne "Dreier".

Guter Start der Gastgeber

Die Gastgeber kamen wesentlich besser ins Spiel. Schon nach drei Minuten klärte Aachens Keeper Boy Waterman vor dem einschussbereiten Paderborner Matthew Taylor. Nur acht Minuten später schoss SCP-Angreifer Nick Proschwitz aus aussichtsreicher Position weit über das Tor. Die mit Abstand beste Möglichkeit der Gastgeber vergab dann aber Mehmet Kara, der frei vor Aachens Tor aus wenigen Metern nur den Außenpfosten traf (25.).

Bis zur ersten Chance der vor allem defensiv völlig verunsicherten Aachener dauerte es 36 Minuten. Manuel Junglas scheiterte jedoch freistehend an Paderborns Schlussmann Lukas Kruse.

Debüt für Odonkor bei Aachen

Im zweiten Durchgang hatte Proschwitz für Paderborn abermals die Chance zur Führung vergeben (50.), ehe Shervin Radjabali-Fardi mit einem Schuss an die Unterkante der Latte nur um Zentimeter das völlig überraschende 1:0 der Gäste verpasste.

Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Der in der 69. Minute eingewechselte Odonkor hatte in seinem ersten Spiel für einen deutschen Club seit über fünf Jahren nach 82 Minuten seine beste Szene, als sein Distanzschuss abgeblockt wurde.

In der Schlussminute hatten die Gäste dann nochmal viel Glück als Keeper Waterman gleich zwei Mal glänzend gegen Sören Brandy und Proschwitz klärte.