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Filip Bilbija jubelt nach seinem Treffer zum 3:2
Filip Bilbija jubelt nach seinem Treffer zum 3:2 - © IMAGO/Christian Schroedter
Filip Bilbija jubelt nach seinem Treffer zum 3:2 - © IMAGO/Christian Schroedter
2. Bundesliga

Sieg gegen Magdeburg: Bilbija-Show in Paderborn!

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SC Paderborn 07 hat ein dramatisches Spiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 4:3 (3:2) gewonnen. Filip Bilbija (19., 29., 45.+2, 78.) erzielte alle vier Treffer für die Paderborner. Für Magdeburg trafen Lubambo Musonda (25.), Mateusz Zukowski (37.) und Laurin Ulrich (59.). Durch den Sieg festigte Paderborn den zweiten Tabellenplatz und bleibt im Aufstiegsrennen.

Der SC Paderborn 07 empfing den 1. FC Magdeburg als klarer Favorit im Kampf um den Aufstieg. Die Ostwestfalen waren seit acht Spielen ungeschlagen und belegten vor der Partie den zweiten Tabellenplatz – in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Schalke.

Gegen Magdeburg sprach auch die Historie für die Gastgeber: In neun Zweitliga-Duellen hatte Paderborn noch nie verloren. Der FCM hingegen reiste mit dem Rückenwind von drei ungeschlagenen Spielen und zwei Siegen in Folge an. Trainer Petrik Sander hatte keinen Grund seine Startelf nach dem 4:1-Erfolg gegen Bochum zu ändern, während Ralf Kettemann bei Paderborn Filip Bilbija für Sebastian Klaas brachte.

Lubambo Musonda (Mitte) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 mit seinen Teamkollegen - IMAGO/Christian Schroedter

Torreiche erste Halbzeit

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie. Nach anfänglicher Drangphase der Gäste schlug Paderborn in der 19. Minute zu: Nach einem Freistoß von links reagierte Bilbija im Strafraum am schnellsten und hämmerte den Ball mit rechts in die Maschen.

Die Antwort der Magdeburger ließ nicht lange auf sich warten. Nur sechs Minuten später zog Lubambo Musonda nach Vorlage von Mateusz Zukowski aus etwa 17 Metern ab und traf zum 1:1. Doch Paderborn schlug zurück: Nach einer Ecke sprang Bilbija in der 29. Minute erneut goldrichtig und spitzelte den Ball zur erneuten Führung über die Linie.

In der 37. Minute dann der nächste Rückschlag für die Hausherren: Nach einem Fehler im Aufbau durch Tjark Scheller sammelte Zukowski den Ball vor dem Strafraum ein, drehte sich und knallte die Kugel unhaltbar zum 2:2 ins linke Eck. Kurz vor dem Pausenpfiff komplettierte Bilbija seinen Hattrick, als er nach einer Flanke von Raphael Obermair artistisch per Kopf zur 3:2-Führung traf (45.+2).

Entscheidung durch Bilbijas vierten Treffer

Nach der Pause wechselten beide Trainer je einmal: Sebastian Klaas ersetzte Mattes Hansen bei den Gastgebern, während Philipp Hercher für Richmond Tachie bei Magdeburg kam. Hercher fügte sich gleich gut ein und hatte zwei gute Chancen (48., 50.), scheiterte aber jeweils an Dennis Seimen.

Magdeburg drängte auf den Ausgleich und wurde in der 59. Minute belohnt: Baris Atik flankte von links, Mika Baur konnte nur unzureichend klären, und Laurin Ulrich hämmerte den Ball volley zum 3:3 in die Maschen.

Die Gäste hatten danach sogar die Chance zur Führung, als Atik mit einem Freistoß in der 63. Minute die Latte traf. Doch dann schlug die Stunde von Bilbija erneut: In der 78. Minute erhielt er im Mittelfeld zu viel Platz und versenkte den Ball aus gut 25 Metern mit links unhaltbar im Netz zum entscheidenden 4:3 für Paderborn. Trotz aller Bemühungen von Magdeburg in der Schlussphase blieb es beim knappen Heimsieg.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Paderborn 1,67 - Magdeburg 1,16
Schnellster Spieler: Rayan Ghrieb (FCM), 33,28 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 4:3 von Filip Bilbija (SCP), 2,7 Prozent
Most Pressed Player: Laurin Ulrich (FCM), 25 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Silas Gnaka (FCM), +2,26