Auf der Suche nach einem großen und kopfballstarken Stürmer ist der SCP in der Schweiz fündig geworden. Der 24-jährige Nick Proschwitz, der unter anderem beim Hamburger SV und beim VfL Wolfsburg ausgebildet wurde, stürmt vom dortigen Erstligisten FC Luzern an die Pader.

Proschwitz hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben, über dessen Modalitäten die Beteiligten Stillschweigen vereinbarten.

"Den Spielertyp, den wir haben wolten"

In der Jugend spielte der 1,92 m große Angreifer für den FC Michelau, den 1. FC Lichtenfeld und die SpVgg Greuther Fürth, von der er im Jahr 2005 zum Hamburger SV wechselte. Ab 2007 schloss er sich dem VfL Wolfsburg an, mit dessen Oberliga-Mannschaft er in die Regionalliga aufstieg. Nach der Saison 2007/2008 wechselte Proschwitz zum Regionalliga-Rivalen Hannover 96 II, für den er zehn Tore in 33 Einsätzen erzielte.

Beim FC Vaduz schoss er in der Schweizer Challenge League unter Trainer Pierre Littbarski in der Saison 2009/2010 23 Tore in 29 Spielen. Danach stieg Proschwitz zum FC Thun in die Super League auf und traf dort acht Mal in 31 Spielen. Für die nächsten drei Spielzeiten unterschrieb er einen Vertrag beim Erstligisten FC Luzern, der ihn aufgrund eines Trainerwechsels jetzt freigab. "Wir sind sehr glücklich, dass wir die intensiven Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen konnten, das in unseren finanziellen Rahmen passt", bestätigt Manager Sport Lizenzspieler Michael Born.

Mit großer Freude nahm auch Chef-Trainer Roger Schmidt den gelungenen Transfer auf: "Die Geduld bei unseren Bemühungen hat sich ausgezahlt. Wir haben jetzt genau den Spielertyp und die Persönlichkeit, die wir in der Offensive haben wollten".