Fürth - "Kleeblatt"-Profi Nicolai Müller verlässt die SpVgg Greuther Fürth zum Saisonende und wechselt im Sommer 2011 zum Erstligisten FSV Mainz 05. Darauf haben sich die beiden Vereine und der Spieler geeinigt, nachdem Müller die Angebote anderer Erstliga-Vereine nicht angenommen hat. Über die Ablöse-Modalitäten haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.


"Es ist uns wichtig, offen mit dem Wechsel umzugehen und die Entscheidung Nicos jetzt bekanntzugeben. So hat der Spieler den Kopf frei, um den Rest der Saison ohne Druck weiter so erfolgreich zu spielen, wie im bisherigen Verlauf der Spielzeit", sagte SpVgg-Präsident Helmut Hack.

Müller ist ein weiteres Eigengewächs, das bei der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet und an den Profi-Bereich herangeführt wurde. Der Unterfranke kam im Jahr 2003 ins Nachwuchsleistungszentrum des fränkischen Traditionsvereins und absolvierte in der Saison 2006/2007 die ersten Einsätze in der zweiten Bundesliga. Im Jahr 2009 war Müller für ein halbes Jahr in die dritte Liga ausgeliehen.

Nach seiner Rückkehr nahm der Offensivspieler eine weitere sehr gute Entwicklung. Müller zum Transfer: "Fürth ist mein Verein, dem ich vieles zu verdanken habe. Es ist eine Ehrensache, dass ich in den weiteren Spielen bis zum Saison-Ende alles für die SpVgg und diese Mannschaft geben werde. Wir haben gemeinsame Ziele, und ich will mithelfen, diese zu erreichen. Erst dann kümmere ich mich um den neuen Verein."