Bo Svensson hakt seine Leidenszeit ab. Der Verteidiger hat erstmals seit sechs Monaten wieder mit seinen Kameraden des 1. FSV Mainz 05 trainiert.

Seit er sich am Ende der vergangenen Saison entschlossen hatte, seine anhaltenden Achillessehnenbeschwerden operativ behandeln zu lassen, war der Däne raus aus dem Tagesgeschäft. Operation, Rehamaßnahmen, Rückschläge, eine Entzündung an der Achillessehne und individuelles Aufbautraining verschlangen fast sechs Monate seiner Profikarriere.

Erster Schritt zurück ins Profileben

Noch in der vergangenen Woche kündeten einsam im leeren Bruchwegstadion hallende Stakkato-Schritte von Svenssons Treppenläufen unter Aufsicht von Fitnesscoach Axel Busenkell. Nun soll alles besser werden. Bo Svensson hat wieder am Mannschaftstraining des 1. FSV Mainz 05 teilgenommen. Ein erster Schritt zurück ins Profileben. Endlich.

Für Bo Svensson war es eine Rückkehr zur Normalität, auch wenn er noch nicht wieder an Einsätze denken kann. Aber immerhin. "Die Achillessehne ist stabil. Ich spüre keine Schmerzen, das ist erst einmal ganz wichtig", sagt der 29-Jährige. "So gut hat sich die Achillessehne in den Monaten vor der Operation nicht angefühlt. Ich habe fast das Gefühl, einen neuen Fuß zu besitzen."

Blick geht nach vorne

Dafür zwickt der Rest des Körpers nun erst einmal. Treppenläufe und individuelles Training ersetzen nicht die Belastungen des Mannschaftstrainings, die Zweikämpfe, schnellen Drehungen und Antritte sind eine ungewohnte Belastung.

"Ich werde noch ein wenig Zeit benötigen, bis ich wieder richtig fit bin", sagt Svensson und klingt dabei doch viel optimistischer als in den vergangenen Wochen. Nach einer schier endlosen Krankengeschichte geht sein Blick endlich wieder nach vorne.