Für den Meisterschaftsstart am kommenden Montag (23. August) gegen TSV 1860 München muss Cheftrainer Friedhelm Funkel auf Philipp Bönig verzichten. Der Verteidiger des VfL Bochum verletzte sich beim Training am Mittwochvormittag schwer. Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer diagnostizierte ein ausgerenktes Ellbogengelenk; Bönig wird dem VfL mindestens sechs Wochen fehlen.

Es passierte kurz vor dem Ende der Einheit. Bei einem normalen Zweikampf fiel Philipp Bönig unglücklich auf den linken Arm. Er schrie auf und wurde umgehend in das Dortmunder Knappschaftskrankenhaus gebracht. Dort wurde er von Dr. Karl-Heinz Bauer untersucht, der sich für eine konservative Behandlung entschied. "Wir haben das Gelenk wieder eingerenkt und ihm eine Gipsschiene angelegt", so der Privat-Dozent, der nun erst einmal den Rückgang der Schwellung abwarten will: "Dann werden wir entscheiden, ob operiert werden muss."

Funkel will sich noch nicht festlegen

Cheftrainer Funkel bedauert den Ausfall des Linksfußes: "Philipp hat schon in der vergangenen Saison großes Pech mit Verletzungen gehabt. Das ist sehr bitter für ihn. Wir hoffen, dass er möglichst schnell wieder trainieren kann." Allerdings, so der 56-Jährige weiter, seien solche Verletzungen im Fußball nun einmal keine Seltenheit.

"So etwas kann passieren. Auch wenn es uns für den Spieler natürlich Leid tut. Ich bin mir sicher, dass wir am Montag einen guten Ersatz für Philipp auf das Feld schicken werden", so Funkel. Wer das sein kann, das wollte Funkel noch nicht sagen: "Wir haben noch einige Trainingseinheiten vor uns. Dann werden wir entscheiden."