Zum Auftakt des 2. Spieltags in der 2. Bundesliga reist Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC zum Aufsteiger SC Paderborn, und die SpVgg Greuther Fürth empfängt den FSV Frankfurt, und (Fr., ab 17:45 Uhr im Live-Ticker). Ausnahmsweise um 20:30 Uhr kommt es zum Duell zwischen dem MSV Duisburg und Energie Cottbus.

SC Paderborn - Karlsruher SC

Auf dem Papier sieht alles eigentlich ganz deutlich aus: Ein Bundesliga-Absteiger trifft auf einen Zweitliga-Aufsteiger. KSC-Trainer Edmund Becker steht fast die komplette Mannschaft zur Verfügung, da Andreas Schäfer und Michael Mutzel wieder fit sind. Einzig Kapitän Alexander Iashvili fehlt nach seiner überstandenen Ellenbogen-Operation und wird wohl durch Anton Fink ersetzt werden.

"Das ist ein sehr wichtiges und richtungweisendes Spiel. Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer für uns", sagt KSC-Coach Becker.

Jensens Einsatz fraglich

Sein Gegenüber bei Paderborn, Andre Schubert, muss im ersten Heimspiel auf Neuzugang Nejmeddin Daghfous verzichten, der schon am ersten Spieltag nach seiner Einwechslung mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Weiterhin fehlt den Paderbornern verletzungsbedingt Christian Strohdiek, der vor kurzem am Meniskus operiert wurde. Zudem steht hinter dem Einsatz von Torwart Kasper Jensen ein großes Fragezeichen.

Schubert weiß allerdings, wie seine Mannschaft gegen den KSC auftreten soll: "Wir wollen gegen Karlsruhe mutig nach vorne spielen, aber gleichzeitig auch den Rückraum diszipliniert sichern."


SpVgg Greuther Fürth - FSV Frankfurt

Beide Teams haben ihre Auftaktspiele verloren und müssen daher dringend punkten. Die Fürther unterlagen beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:2, während der FSV Frankfurt gegen Duisburg ebenfalls mit 1:2 den Kürzeren zog.

"Kleeblatt"-Trainer Benno Möhlmann unternimmt erneut mit seinem Team den Angriff. "Die Grundvoraussetzungen Wille und Einsatzbereitschaft müssen wir auf den Platz bringen. Das werden wir schaffen, davon bin ich überzeugt", so der 55-Jährige, der an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen will: "Wir haben Tempo-Fußball, gute Kombinationen mit einer offensiven Ausrichtung gezeigt. Zusammen mit unseren Fans ist es uns gelungen, hier eine sehr gute Atmosphäre zu schaffen."

Bitterer als die Auftakt-Niederlage traf die FSV-Mannschaft von Tomas Oral der Kreuzbandriss von Neuzugang Christian Müller. "Die schwere Verletzung von Christian Müller ist natürlich sehr bitter, er hatte sich gerade in die Mannschaft gespielt." Geschäftsführer Bernd Reisig setzt dennoch Hoffnungen ins Team: "Das ist eine neue Chance, um das Spiel gegen Duisburg von letzter Woche abzuhaken. Wir wollen die positiven Dinge aus dem Spiel mitnehmen und hoffentlich unsere ersten Punkte einfahren."


MSV Duisburg - FC Energie Cottbus

Beide Mannschaften können mit breiter Brust in die Partie gehen. Der MSV landete am 1. Spieltag gegen den FSV Frankfurt einen 2:1-Auswärtssieg. Aber auch die Lausitzer gewannen ihr Auftaktspiel gegen den FC Augsburg mit 3:1. Jedoch plagen Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz gleich mehrere personelle Sorgen. Neben den Langzeitverletzten Vragel da Silva, Adi und Daniel Ziebig stehen Wollitz auch Kapitän Timo Rost, Stiven Rivic und Roger nicht zur Verfügung.

Zudem wird sich erst noch zeigen, in welcher Verfassung die Nationalspieler Stanislav Angelov, Igor Mitreski und Nils Petersen sind, die allesamt mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren.

"Teamgeist und taktische Disziplin"

"Wir haben Duisburg persönlich in Augenschein genommen und per Video studiert. Es wird ein schwieriges Spiel. Aber wenn die Mannschaft den gleichen Teamgeist und die taktische Disziplin wie zuletzt in die Wagschale wirft, ist uns nicht bange", meint Claus-Dieter Wollitz.

Beim MSV ging es personell etwas ruhiger zu. Von neuen Verletzungen blieben die "Zebras" glücklicherweise verschont. Der Kader bleibt im Vergleich zum Spiel beim FSV unverändert. Auch Chavdar Yankov, der am Donnerstag vom Länderspiel in Sofia zurückkehrt ist, wird spielen. "Unser Ziel sind drei Punkte. Wir wollen uns Selbstbewusstsein erarbeiten. Cottbus ist Teil der Spitzengruppe, zu der wir auch gehören wollen", so Neururer über die Zielsetzung des MSV.