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Mërgim Berisha feiert seinen Treffer zum 1:0 für Kaiserslautern.
Mërgim Berisha feiert seinen Treffer zum 1:0 für Kaiserslautern. - © IMAGO/Ralf Brueck
Mërgim Berisha feiert seinen Treffer zum 1:0 für Kaiserslautern. - © IMAGO/Ralf Brueck
2. Bundesliga

Kaiserslautern sorgt für Überraschung mit 1:0-Sieg gegen formstarkes Hertha BSC

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Herber Rückschlag für Hertha BSC. Nach zuletzt fünf ungeschlagenen Spielen in Folge, kassieren die Berliner beim 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern eine bittere Niederlage und fallen im Rennen um den Aufstieg zurück. Die Roten Teufel hingegen feiern dank des Treffers von Mergim Berish (47.) den zweiten Sieg in Serie.

Hertha BSC ging mit großem Selbstvertrauen in die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Mannschaft von Stefan Leitl war seit fünf Spielen ungeschlagen und holte aus diesen beachtliche 13 Punkte. Der Rückstand auf den Relegationsplatz betrug nur noch fünf Zähler. Die Gäste aus der Pfalz präsentierten sich in dieser Saison auswärts deutlich schwächer als zu Hause. Besonders erfreulich für den FCK war die Rückkehr von Simon Asta in die Startelf, der sich am 3. Spieltag das Kreuzband gerissen hatte und erstmals seit August 2025 wieder von Beginn an spielen durfte.

Hertha dominiert, aber Krahl hält stark

Von Beginn an dominierte die Hertha das Spielgeschehen. Bereits in der fünften Minute zwang Kevin Sessa mit einem Distanzschuss aus gut 30 Metern FCK-Keeper Julian Krahl zu einer Glanzparade. Die Berliner waren klar überlegen, hatten 73 Prozent Ballbesitz und gewannen den Ball nach Verlust im Schnitt bereits nach acht Sekunden zurück. Immer wieder tauchten die Gastgeber gefährlich vor dem Tor auf, doch entweder blockte die Lauterer Abwehr die Schüsse ab oder Krahl war zur Stelle. Auch Eichhorns strammen Schuss (36.) parierte der Schlussmann stark. Kaiserslautern kam erst kurz vor der Pause durch Marlon Ritter zu einer nennenswerten Chance. Mit 0:0 ging es in die Kabinen.

Berisha schockt Hertha nach der Pause

Direkt nach Wiederanpfiff der Schock für die Hertha: Bei der ersten Ecke für den FCK wurde der Ball zunächst an die Strafraumgrenze abgewehrt. Semih Şahin schoss flach drauf, der Ball wurde geblockt, prallte aber wieder zu Şahin, der ihn nach vorne passte. Dort stand Mërgim Berisha völlig frei und schob aus sechs Metern zum 1:0 für die Gäste ein (47.). Es war erst der zweite Treffer des Stürmers für die Roten Teufel. Die Hertha musste nun einer statistischen Besonderheit trotzen: In dieser Saison hatte das Leitl-Team nach einem Rückstand in einem Heimspiel noch keinen einzigen Punkt holen können.

Hertha rennt an, trifft den Pfosten, aber nicht ins Tor

Nach dem Rückstand reagierte Stefan Leitl und brachte mit einem Dreifachwechsel (64.) frische Kräfte ins Spiel. Maurice Krattenmacher, Michal Karbownik und Luca Schuler - der in seinen letzten drei Spielen gegen Kaiserslautern fünfmal getroffen hatte - sollten für die Wende sorgen. Die Hertha erhöhte den Druck, doch Krattemachers Schuss parierte Krahl stark, Schuler setzte den Nachschuss nur ans Außennetz (70.). Die Gäste lauerten auf Konter und vergaben durch Berisha (81.), der völlig frei per Kopf über das Tor zielte, die große Chance zur Entscheidung.

In der Schlussphase drückte die Hertha vehement auf den Ausgleich. Paul Seguin traf in der 90. Minute den Innenpfosten, der Ball rollte parallel zur Torlinie durch, ging aber nicht ins Netz. Trotz sieben Minuten Nachspielzeit gelang den Berlinern der Ausgleich nicht mehr.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Hertha BSC 1,65 - 1. FC Kaiserslautern 1,36
Schnellster Spieler: Marten Winkler (BSC), 34,89 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 0:1 von Mërgim Berisha (FCK), 53,56 Prozent
Most Pressed Player: Marten Winkler (BSC), 3 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Niklas Kolbe (BSC), 2,75