Kaum war die Unterschrift unter den Vierjahresvertrag bei der Alemannia gesetzt, da hatte Babacar Gueye nur noch einen Wunsch: Einen Rundgang durch den neuen Tivoli. Kein Problem für Sportdirektor Andreas Bornemann, der den Neuzugang vom FC Metz daraufhin in seine neue sportliche Heimat führte.

Gueye hatte am Vormittag die sportärztliche Untersuchung bestanden und anschließend seinen Vertrag unterschrieben. "Ich verfolge seinen Weg bereits seit einigen Jahren", sagt Bornemann über den Linksfuß, der seit sieben Jahren in Frankreich ist und in der Nachwuchsschmiede des FC Metz ausgebildet wurde.

Stillschweigen über die Ablösesumme

Die Gelegenheit zur Verpflichtung war günstig, in den vergangenen Jahren hatten sich einige Vereine vergeblich bemüht, den 23-Jährigen nach Deutschland zu holen. "Jetzt hat es gepasst. Babacar hat eine neue Herausforderung gesucht, und wir konnten ihn für die Aufgabe bei der Alemannia begeistern", so Bornemann.

Zwei Jahre wäre der Vertrag des Offensivspielers in Metz noch gelaufen. Alemannia hat eine Ablösesumme an die Franzosen bezahlt, über die Stillschweigen vereinbart wurde. "Ich bin ein Spieler, der sich als Teil eines Kollektivs sieht", sagt Gueye, der verheiratet ist und einen kleinen Sohn hat.

17 Mal für Senegal am Ball

Schnelligkeit, Technik und Torgefährlichkeit sind weitere Attribute des Nationalspielers, der in 17 Einsätzen für den Senegal fünf Tore erzielt hat.

"Ich wollte wissen, welche Ambitionen die Alemannia für die Zukunft hat. Deshalb habe ich intensiv mit Andreas Bornemann und Trainer Jürgen Seeberger gesprochen. Jetzt will ich helfen, diese Ziele zu verwirklichen", sagt Gueye, der fließend Französisch und Englisch spricht. Er erhält bei der Alemannia die Nummer 14 und wird bei der Saisoneröffnung am Sonntag vorgestellt.



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